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UKBS zur Lutherschule: „Wir wollen bei einer Miete von 7,50 Euro bleiben“

Lutherschule

Stein für Stein verschwindet die ehemalige Luterschule langsam. Und was kommt nach dem Abriss? UKBS-Chef Matthias Fischer lässt umplanen, will aber am Preis festhalten.

Selm

, 11.09.2018
UKBS zur Lutherschule: „Wir wollen bei einer Miete von 7,50 Euro bleiben“

Viel steht am Montag von der ehemaligen Luterschule nicht mehr.

Das Thema Erhalt der Lutherschule ist inzwischen vom Tisch. Von dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude war am Montag nur noch ein Teil des linken Flügels übrig, obwohl Bürger ausreichend Unterschriften für eine Abstimmung über den Erhalt gesammelt hatten. Jetzt geht es um das Thema Neubau, das aber ebenfalls Stolperfallen bereithält.

„Wir sind gerade dabei, uns Gedanken zu machen, wie wir unseren Entwurf ändern“, sagt Matthias Fischer, Geschäftsführer der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft UKBS in Unna, seit 2014 Eigentümerin der Schule. Der Entwurf, den Fischer Ende Juni vorgestellt hatte, war im Ausschuss für Stadtentwicklung auf wenig Gegenliebe gestoßen: zu kompakt, hieß es. „Der neue Entwurf wird ein Walmdach haben“, sagt Fischer. Allein diese Umplanung bedeute einen Wegfall von Wohnraum.


Vorstellung wahrscheinlich im November

Ob sich danach immer noch 30 Wohnungen, wie geplant, darstellen lassen? „Daran arbeiten wir zurzeit“, so Fischer. In jedem Fall gelte, was er bereits im Juni gesagt hätte: Der Mietpreis werde bei 7,50 Euro pro Quadratmeter liegen – nicht mehr. Im Zuge der Diskussion über den erfolgreichen Bürgerentscheid zum Erhalt der Schule, der den Abriss aber nicht aufhalten konnte, waren Zweifel daran laut geworden.

Wie die Änderungen aussehen könnten, wird Fischer voraussichtlich am 8. November in Selm präsentieren während der übernächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. Fest steht: „Wir möchten im Frühjahr 2019 anfangen zu bauen“, so Fischer. In 12 bis 15 Monaten soll der Neubau auf dem „Fußabdruck der Schule“, wie er es nennt, fertig sein.

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