Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Umgefallener Baum, Stellwerkstörung und Schienenersatzverkehr

Bahnfahrer verärgert

Auf der Strecke Coesfeld-Dortmund der Prignitzer Eisenbahn ist es erneut zu Störungen gekommen. Nicht die Bauarbeiten und der damit verbundenen Schienenersatzverkehr sind die einzigen Ursachen.

SELM

von Von Naemi Goldapp

, 12.08.2010
Umgefallener Baum, Stellwerkstörung und Schienenersatzverkehr

Künftig früher unterwegs nach Dortmund: Die RB 51 ab Lünen-Hauptbahnhof

Reisende berichteten von einem Ersatzbus, der Donnerstagmorgen nicht wie geplant in Bork hielt, sondern gleich nach Lünen weiterfuhr. Zudem beklagten sie sich über Schwierigkeiten mit den Durchsagen in Lünen: Es sei nicht immer klar, von welchem Gleis aus der Zug fahre.

Es kommt immer mal wieder zu Störungen“, sagt Antje Pelikan von der Prignitzer Eisenbahngesellschaft. Das habe nicht unbedingt mit dem Ersatzverkehr zu tun. DB -  Prignitzer: Widersprüchliche AussagenAm Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr habe zum Beispiel ein Baum im Gleis zwischen Preußen und Lünen gelegen, weshalb die Strecke eine halbe Stunde gesperrt war. Der wurde nach Angaben der Prignitzer Eisenbahngesellschaft sofort beseitigt. Gegen 17 Uhr konnte der normale Betrieb nach ihren Angaben wieder aufgenommen werden. Laut Bahnsprecher Udo Kapschulte hingegen kam es nur zu einigen Minuten Verspätung, da ein Baum drohte aufs Gleis zu fallen. Der Baum wurde nach seinen Angaben beseitigt. Betroffen gewesen seien nur vier Züge. 

Donnerstagmorgen hat es laut Antje Pelikan gegen 7 Uhr erneut Störungen gegeben. Hier war eine Stellwerkstörung im Bereich Lünen-Bork für Verspätungen verantwortlich. Das komme, so Pelikan, auf der Strecke häufiger vor und habe zu Verspätungen von über 20 Minuten geführt. Bei dem Ersatzverkehr sei jedoch nur ein Puffer von 20 Minuten eingeplant. Dann müssten die Busse auch abfahren, wenn der Zug noch nicht gekommen sei, sonst sei die Taktung durcheinander.

 

Lesen Sie jetzt