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Viele Bauernhöfe brannten in den 70er Jahren

100 Jahre Feuerwehr

Die „Satzung der freiwilligen Feuerwehr zu Selm“ wurde am 15. November 1910 vom Landrat genehmigt. Der Löschzug wird also 100 Jahre alt. Über die Geschichte der Selmer Feuerwehr berichten wir an Hand der Jubiläums-Chronik in einer Serie.

SELM

16.08.2010

Die 70er Jahre sind für den Löschzug Selm der Freiwilligen Feuerwehr durch zahlreiche Großbrände gekennzeichnet gewesen. Im Jahr 1971 wird der Hof Schulze Weischer durch Brandstiftung vernichtet.

Einen etwas ungewöhnlichen Einsatz gab es dann 1972. Das Feuer beim „Haus Dahl“ wird mit Jauche gelöscht, da zunächst kein Löschwasser zu Verfügung steht. Am 12. Dezember 1973 brennt in den frühen Morgenstunden der Hof Schlütermann. Die Kameraden aus Lüdinghausen und Seppenrade unterstützten bei den Löscharbeiten den Selmer Löschzug. Im Jahr 1974 brennt ebenfalls ein Hof. Der Hof Droste brannte damals komplett nieder.   Mit Dieter Wenge gab es in diesem Jahr aber auch den ersten Atemschutzgerätewart der Selmer Feuerwehr. Der Löschzug besteht zu dieser Zeit aus 65 aktiven Kameraden und 13 Mitgliedern der Altersabteilung. Ab 1975 gehört Selm nun nicht mehr zum Kreis Lüdinghausen, der aufgelöst wurde, sondern zum Kreis Unna. Der Löschzug erhält eine neues TLF 16/24. Der Fuhrpark umfasst nun : 1x TLF 16 (Mercedes-Benz), 1x LF 8 (Daimler Benz Neunsitzer), 1x LF 8 (Opel-Blitz Neunsitzer), 1x TLF 8 (Unimog „ZB“-Fahrzeug). 68 Kameraden verrichten in diesem Jahr im Selmer Löschzug ihren Dienst. Die Altersabteilung besteht weiterhin aus 13 Mitgliedern.

1976 gibt es einen weiteren Meilenstein: Die Jugendfeuerwehr wird unter der Leitung von Dieter Wenge gegründet. Der Löschzug erhält zudem ein LF 8 - TS für 90000 DM. Das Fahrzeug wurde mit einem Wagen eines Selmer Autovertreters abgeholt. Leider hatte das Fahrzeug auf der Fahrt einen Kolbenfresser, sodass der ADAC es abschleppen musste. Mit einem Leihwagen ging es dann weiter Richtung Kochendorf zur Firma Bachert. Selm erhält am 27. September 1977 die Stadtrechte, von jetzt an heißt es: Löschzug 1 der Feuerwehr Stadt Selm. Feuerwehr ist Familiensache, das zeigt u.a. die Familie Sander, die 1977 mit drei Generationen im Löschzug Selm vertreten ist. 1978 erhält die Jugendfeuerwehr neue Uniformen und präsentiert diese dem Löschzug. Heinz Holz wird 1979 stellvertretender Löschzugführer und übernimmt das Amt von dem am 19. August 1978 verstorbenen Josef Heimann. 1980 wird eine Drehleiter auf einem Magirus 192 D 13 Fahrgestell für die Stadt Selm beschafft. Die Drehleiter stand zunächst im Busdepot auf der Lüdinghausener Straße, da sie nicht in die vorhandenen Gerätehäuser passte. Erst als das neue Gerätehaus in Bork fertig gestellt wurde, kam das Fahrzeug zum Löschzug 2 nach Bork. 

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