Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

i-Männchen an der Ludgerischule starten mit großen Erwartungen

SELM Für 89 I-Männchen fing gestern der Ernst des Lebens an der Ludgeri Schule an. Nach den Begrüßungsworten der Rektorin Nicole Essing ging es dann auch schon los. Die Kinder wurden in drei Klassen aufgeteilt und durften mit ihren Klassenlehrerinnen zur ersten Unterrichtsstunde gehen unsere Praktikantin Stefanie Brüning begleitete die Kinder der 1a.

von Von Stefanie Brüning

, 12.08.2008

Die Schule ist wie eine große Tüte, da ist viel drin für mich.“ Mit diesem Lied wurden die neuen Erstklässler der Ludgerischule vom Chor begrüßt. Der Empfang nach dem Gottesdienst wurde vom Hof in die Turnhalle verlegt, weil an diesem Tag statt der Sonne nur die Gesichter der Kinder, Eltern und Verwandten strahlten.

„Jetzt singen wir erstmal zusammen ein Lied“, leitet Lehrerin Gerburgis Sterz die erste Stunde der Klasse 1a ein. „Alle Kinder lernen lesen – Indianer und Chinesen“, schallt es durch den Klassenraum, und mit einer kleinen Leseübung, bei dem jedes Kind sein Namensschild auf der Tafel suchen musste, fing der Unterricht auch an. Doch ein Schild blieb übrig: „Lena wird uns beim Lernen helfen“, erklärt Sterz, die eine Papierfigur des blonden Mädchens mit rotem Kleid daneben klebt. Bunte Etuis mit Astronauten und rosa Kätzchen wurden ausgepackt, der Lieblings-Stift ausgesucht, um den eigenen Namen und andere Buchstaben aufzuschreiben.  Damit auch alles seine Ordnung hat, wurde an jedes Kind noch eine rote Mappe verteilt, in die sie das Blatt einheften sollten. An drei Unterrichtsstunden täglich lernen die Kinder zunächst die Schule, ihre Klassenkameraden und ihre Paten aus der vierten Klasse kennen, an die sie sich bei kleinen Problemen wenden können. Aber es gibt auch schon ein bisschen Mathe, Deutsch und Sachunterricht. „Die Kinder sind voller Energie und Erwartungen. Gemalt haben sie ja auch im Kindergarten schon, jetzt haben sie aber den Ehrgeiz, etwas Neues zu lernen“, erläutert Nicole Esser den Lehrplan. In der zweiten Woche kommen Kunst, Sport, Religion und Förderunterricht hinzu. Außerdem gibt es in Zusammenarbeit mit einer Musikschule zum ersten Mal das Programm „JEKI“, bei dem jedes Kind in einer Musikstunde pro Woche ein Instrument ausprobieren darf.

  Eine weitere Premiere gibt es für die neuen Erstklässler ab dem zweiten Halbjahr, in dem sie dann ihren ersten Englisch-Unterricht haben werden. „Dabei steht das Spielerische im Vordergrund“ verrät die Rektorin vorab. Doch am ersten Schultag ist das für die Kinder noch weit weg. Nach 45 Minuten heißt es zum ersten Mal: „Auf Wiedersehen Frau Sterz!“ Eine kleine Hausaufgabe bekamen die frisch gebackenen Schüler auch schon mit: Sie sollen ihre Schultüte mit Inhalt auf ein Arbeitsblatt malen 

Lesen Sie jetzt