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Interview mit Anwalt

Sergej. W. will im Urlaub gewesen sein

BERLIN/TÜBINGEN Der mutmaßliche Urheber des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund bestreitet die Tat. Das sagt der Verteidiger von Sergej. W., Reinhard Treimer. Der Tübinger Rechtsanwalt erklärt auch, warum sein Mandant überhaupt in dem Hotel gewesen sein soll.

Sergej. W. will im Urlaub gewesen sein

Laut Anwalt bestreitet Sergej W.

Herr Treimer, wie hat sich Ihr Mandant Sergej W. zu dem Tatvorwurf und den Ermittlungen eingelassen?

Er bestreitet, die Tat begangen zu haben.

Die Ermittler sprechen von einer erdrückenden Beweislast.

Mein Mandant bestreitet die Tat. Wir warten das Ergebnis der weiteren Ermittlungen ab.

Warum war er dann zur Tatzeit während des Bombenanschlags im Mannschaftshotel von Borussia Dortmund?

Er hat Urlaub gemacht, er war deshalb zur Tatzeit dort.

Und wie erklärt er, dass er über die IP-Adresse des Hotels auffällige Käufe von Put-Optionen und Wetten auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie getätigt hat?

Kein Kommentar meinerseits. Der Erwerb von Wertpapieren ist jedenfalls nicht strafbar.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Staatsanwaltschaft ermittelt und wird schließlich entscheiden, ob sie Anklage erhebt oder nicht. Nach einem halben Jahr muss spätestens darüber befunden werden, ob die Untersuchungshaft noch verhältnismäßig ist.

 

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