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Serie "Mein erstes Auto": NSU verschluckte sich an Putzlappen

BRACKEL "Drei Buchstaben haben mich von Jugend an fasziniert: NSU", erzählt Horst Sonnenschein. Nach einem NSU-Motorrad, einer Quickly, folgte der heiß geliebte NSU-Prinz 4. Mit Bruder und Freund ging es zum ersten Urlaub auf vier Rädern an den Chiemsee.

von Von Uwe Brodersen

, 01.08.2008
Serie "Mein erstes Auto": NSU verschluckte sich an Putzlappen

Horst Sonnenschein und sein NSU Prinz 4.

Viel Sonne, aber auch viel aufgewirbelter Staub und Sand. "Die Fürsorge für meinen 'Vierbeiner" trieb mich zu umfangreichen Schutzmaßnahmen: Schatten suchen und die Kiste abdecken. Wo Löcher waren - Putzlappen von innen vor. Besonders isolierte ich den Motorraum, machte die Motorheckklappe mit den Lüftungsgittern dicht. Meine Devise: keinen Dreck in die Innereien des Zweizylinders. Vor jeder Abfahrt mussten die Lappen wieder raus."Nicht in die Pötte gekommen

Auf der Rücktour kam der kleine NSU nach einigen Kilometern nicht mehr richtig "in die Pötte" und roch auch noch dazu. Dann verweigerte er sogar die Weiterfahrt. Die jungen Männer mussten ihn zum nächsten Ort abschleppen lassen. Die Analyse des freundlichen NSU-Händlers lautete: Motorkolbenfresser: Ein vergessener und verschluckter Putzlappen hatte die Luftzufuhr blockiert und zu einem überfetten Benzin/Luft-Gemisch geführt.  Trotz Folgekosten viel Spaß Während des Werkstattaufenthalts wohnten die drei Urlauber in einem urigen Lokal mit netten Gästen und hatten trotz der peinlichen Panne und den Folgekosten noch viel Spaß. In bester Erinnerung bleibt Horst Sonnenschein der schöne Urlaub. "Negativ war für mich der Imageverlust als selbsternannter Autofachmann bis heute."