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Serie "Mein erstes Auto": Zwei flotte Käfer

IM NORDOSTEN Stolz auf gleich zwei flotte Käfer war Friedrich Ch. Veith 1954: Auf seine frisch angetraute Rosemarie und den VW, Baujahr 1954. In dem war das ursprünglich geteilte Rückfenster gegen ein modernes einteiliges ausgetauscht worden. „3000 Mark hat er gekostet, mit 83 000 km auf dem Tacho, aber wohl einigen Tausend mehr auf dem Buckel". Auch die erste abenteuerliche Fahrt ist unvergessen:

von Von Petra Frommeyer

, 04.08.2008
Serie "Mein erstes Auto": Zwei flotte Käfer

Zwei tolle "Käfer" von Friedrich Ch. Veith.

„Ich hatte noch nicht getankt, wusste aber, dass der Tank eine Reserve hatte. Eine Benzinuhr gab es ja nicht. Dafür aber im Fußraum einen Benzinhahn mit drei Einstellungen. Nach oben hieß ‚auf‘, nach links ‚Reserve‘ und nach rechts ‚zu‘. Es kam wie es kommen musste, mitten auf der Burgtorkreuzung – schon damals eine der belebtesten Kreuzungen – machte der Wagen „huppel, huppel“ und stand", erzählt der Dortmunder.

In der Aufregung vergaß Veith, in welche Richtung er auf Reserve schalten musste. Obwohl sich eine lange Schlange bildete, behielt er die Ruhe. Er kramte nach der Betriebsanleitung, blätterte und blätterte. „Aha, nach links.“ Und sofort schnurrte der 34-PS-Motor wieder.