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Sestak schon abgeflogen

Vor Wechsel nach Ankaragücü

VELDEN. Stanislav Sestak gehörte schon am Dienstag nicht mehr zum Aufgebot des VfL Bochum im Testspiel gegen US Palermo. Am Mittwoch verließ der Slowake das Trainingslager in Velden dann in Richtung Ankara.

von Von Martin Jagusch und Christian Aubel

, 04.08.2010
Sestak schon abgeflogen

Stanislav Sestak jubelt im Trikot des VfL Bochum. Eine Szene, die es voraussichtlich in der kommenden Spielzeit nicht geben wird. Der Slowake steht unmittelbar vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten MKE Ankaragücü .

 "Wir haben mit Anakaragücü eine grundsätzliche Einigung über ein Leihgeschäft erzielt", bestätigte VfL-Vorstand Ansgar Schwenken. Sestak soll zunächst für ein Jahr an Ankaragücü augeliehen werden, der Vertrag beinhaltet zudem eine anschließende Kaufoption. Über die finanziellen Modalitäten gaben die Bochumer keine Auskunft. Doch dürfte die kolportierte Summe einer Ausleihgebühr in Höhe von 600 000 Euro und der anschließenden Kaufoption in Höhe von 3,2 Mio. Euro etwas zu hoch gegriffen sein. "Jetzt liegt es nur noch an Stanislav Sestak selbst, sich mit dem türkischen Erstligisten MKE Ankaragücü über die genauen Vertragsmodalitäten zu einigen," so Ansgar Schwenken.

Nichts Neues gibt es dagegen von Anthar Yahia. "Uns liegen weiterhin keine Anfragen vor", unterstreicht Schwenken noch einmal an. Unterdessen gab es am Wörthersee ein Gespräch zwischen Cheftrainer Friedhelm Funkel und Yahia, in dem der Algerier noch einmal seine Wechselabsichten bestätigte: "Wir können es sowieso nicht beeinflussen. Die ganze Angelegenheit wird sich wohl noch bis Ende August hinziehen", erklärte Friedhelm Funkel anschließend.

Mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen den italienischen Erstligisten war Funkel zufrieden: "Dies war ein richtig guter Test, Palermo war bisher unser stärkster Gegner. In der Begegnung war genauso viel Aggressivität wie in einem Meisterschaftsspiel. Wir haben diszipliniert und gut gespielt." Doch nicht mit der Leistung in allen Mannschaftsbereichen war der Cheftrainer einverstanden: "Vor allem im zentralen Bereich der Viererkette waren wir schwach. Dies habe ich schon in der Halbzeitpause deutlich angesprochen. Hier müssen wir uns noch deutlich steigern um so überflüssige Gegentreffer wie am Dienstag zu vermeiden."

Glück im Unglück hatte in der Begegnung gegen den US Palermo Youngster Kevin Vogt, der nur eine halbe Stunde nach seiner Einwechslung den Platz nach einem Foulspiel verletzungsbedingt wieder verlassen musste. Eine anschließende Röntgenuntersuchung in der Klinik in Villach ergab keine schwerwiegende Knieverletzung sondern lediglich eine schwere Knieprellung.