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Sichere Bezahlung beim Kauf im Internet

Darmstadt (dpa) Beim Kauf im Internet raten Verkaufsplattformen wie das Online-Auktionshaus eBay ausdrücklich davon ab, bestellte Ware vorab zu bezahlen. «Die einseitige Vorleistung ist nicht abgesichert und es ist in der Regel schwer, sein Geld zurückzubekommen.»

Das sagt eBay-Sprecherin Maike Fuest. Auf diese Weise soll ein Mann aus dem südhessischen Dreieich 4500 Menschen um mehrere hunderttausend Euro betrogen haben. Er muss sich seit Montag (18. August) vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Barzahlungen sind bei eBay gar verboten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema «Sichere Bezahlung beim Kauf im Internet»:

Ist die Kreditkarte ein sicheres Zahlungsmittel?

Die Bezahlung per Kreditkarte ist schnell und bequem, das Geschäft kann jederzeit zurück verfolgt werden. Zudem bieten die meisten Kreditkartenanbieter einen Haftungs-Schutz bei Online-Käufen. Bei vielen besteht auch die Möglichkeit, Buchungen rückgängig zu machen, sagt Astrid Auer-Reinsdorff, Fachanwältin für IT-Recht aus Berlin. Bei eBay gibt es zudem ein sogenanntes Käuferschutzprogramm, das in Fällen von Betrug bis zu 1000 Euro Ersatz leistet. Ein Anspruch besteht aber nur für Käufer, die den betrügerischen Händler über das eBay-eigene System PayPal bezahlt haben.

Ist eine Überweisung ratsam?

Internet-Käufe per Überweisung haben den Nachteil, dass die Rückforderung bei Missbrauch schwierig ist. Bei Auslandszahlungen können zudem hohe Gebühren anfallen. Und: Die Bank hat keine Möglichkeit, die Buchung rückgängig zu machen.

Wer haftet, wenn Ware nicht ankommt?

Erreicht die Ware den Kunden nicht, obwohl der Händler behauptet, sie bereits abgeschickt zu haben, muss der Händler den Versand nachweisen, sagt Auer-Reinsdorff. Erbringt er den Nachweis, und die Ware wurde unversichert verschickt, hat der Kunde das Nachsehen.

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