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Siebtes Remis: Ein „Knipser“ fehlt

HANNOVER Der VfL Bochum bestätigte in Hannover zwar seinen spielerischen Aufwärtstrend, kam aber erneut über ein Remis nicht hinaus. Für die Ruhrgebietler war bei Hannover 96 mehr als nur ein 1:1 (0:0) möglich.

Sowohl der VfL als auch die 96er versuchten mit dem Anpfiff, druckvoll nach vorn zu spielen und ein frühes Tor zu erzielen. Aber man sah vor allem bei den Gastgebern Nervosität, Fehlpässe und hektischen Aktionismus.Als sich die Gastgeber gerade anschickten, den Ton anzugeben, verletzte sich Innenverteidiger Frank Fahrenhorst. Mit seiner Auswechslung kam ein Bruch in ihr Spiel (18.). Bochum kam nun auf und hatte nun gute Torszenen. So köpfte Mieciel aus sechs Metern aufs Tor, aber Keeper Fromlowitz hält (27.). Es folgen allerbeste Chancen für Freier (29.) und Hashemian (33.). Doch sie schaffen es aus kürzester Distanz nicht, den Ball ins Tor zu bringen.

Man fragte sich bang, ob es sich nicht rächen würde, dass Bochum solche Großchancen ausließ. Bis zur 55. Minute hätte es nämlich kein besseres Spiel für den VfL geben können, um nach acht sieglosen Spielen in Serie endlich einen Dreier zu landen.Dann der Schock: Wie es so ist im Fußball, machte nämlich Hannover 96 das 1:0. Schlaudraff traf (55.), und es war nicht unverdient, denn seine Elf war besser aus den Kabinen gekommen. Konnte der VfL nun dagegenhalten? Er konnte. Paul Freier, der ein sehr gutes Spiel machte, wagte fast von der Eckfahne einen Schuss (65.). Und der überrascht, lang und länger werdend, den verdutzten Keeper Fromlowitz derart, dass er ihn zum 1:1 ins eigene Netz abfälscht.

Nun wollte Hannover die Fahrt aus der Partie nehmen. Aber VfL-Trainer Marcel Koller läutete energisch die Schlussoffensive ein, so energisch, dass er vom Unparteiischen auf die Tribüne verbannt wurde. Zuvor brachte er noch Kaloglu für Hashemian (68.), Imhof für Zdebel (70.) und Epalle für Azaouagh (76.)Die Folge: Der VfL Bochum spielte 96 förmlich an die Wand. Doch indem Freier und Kaloglu erneut gute Chancen vergaben, bewiesen sie nur: Dem VfL fehlt ein echter „Knipser“. So blieb am Ende nur ein Punkt – viel zu wenig für die gute Vorstellung des VfL.

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