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Budokan Bochum

Sieg für die Kata-Damen

BOCHUM An zwei von den jeweiligen Bundestrainern ausgerichteten Turnieren beteiligte sich Budokan Bochum erfolgreich. Kata-Bundestrainer Efthimios Karamitsos (Formen) richtete den German Kata Cup in Maintal aus und Bundestrainer Klaus Bitsch rief die Kumite-Athleten (Kampf) zum 10-21 Randori nach Rimbach.

Sieg für die Kata-Damen

Das erfolgreiche Kata-Team mit (v.l.) Sina Weinland, Nina di Sabatino und Samira Ardabili.

Beim German Kata Cup konnten sich Carlotta Hackert, Nina Di Sabatino, Samira Ardabili und Sina Weinland in den Einzeldisziplinen nicht durchsetzen. Hoch motiviert gingen Samira Ardabili, Nina Di Sabatino und Sina Weinland in die Teambegegnungen, bei denen man alle Gegner besiegte und verdient den Titel des Kata-Cup-Siegers mit nach Bochum nahm.

Vier Tage Programm

Noch besser lief es für die Kumite-Athleten, die vier Tage lang ein volles Programm hatten. Trainiert wurde in den verschiedenen Altersgruppen, nach Geschlecht getrennt. Mehrmals am Tag stellte man sich eine Stunde lang den Gegnern, die aus Deutschland sowie der Schweiz, Luxemburg und Dänemark kamen, zum Randori (Sparring).

Bei den Jüngsten (Jahrgang 2002) präsentierten sich Jan Luca Schmeink und Marcel Schille so gut, dass sie die Einladung des Bundestrainers erhielten, im Bundeskader mitzutrainieren. Dazu belegte Marcel Schille in einem starken Feld den dritten Platz.

Nationalkadermitglied Philipp Tepel hatte Pech, da er sich beim Randori eine Verletzung an der Lippe zuzog und beim Turnier nicht starten konnte. Besser lief es für Monika Feygin, Artur Hanser und Emre Varli, die alle ungeschlagen ins Finale einzogen.

Monika Feygin hatte es mit einer Athletin aus Thüringen zu tun, die sie in den Vorrunden mit 4:0 Punkten besiegen konnte. Im Finale fand sie nicht die zuvor gezeigte Form und musste ein 1:1 hinnehmen. Im Kampfrichterentscheid entschieden sich die Kampfrichter mit 2:3 Stimmen knapp gegen Monika.

Richter für Hanser

Auch bei Emre Varli hieß es am Ende unentschieden mit 0:0 Punkten. Auch hier entschieden sich die Kampfrichter mit 2:3 Stimmen gegen Varli, der nun im vierten Jahr in Folge den zweiten Platz belegte.

Auch das letzte Finale sollte die Nerven von Budokan-Trainer Tim Milner auf die Probe stellen. Artur Hanser lieferte sich mit seinem Kontrahenten einen packenden Fight, bei dem es am Ende 2:2 stand. Es kam wieder auf die Kampfrichter an, die dieses Mal 3:2 für Hanser werteten und ihm den ersten Sieg bei diesem Turnier bescherten.

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