Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

WM-Qualifikation

Sieg gegen Kasachstan: Löw sagt "Gut gemacht"

NÜRNBERG Die Fußball-Nationalmannschaft ist klar auf WM-Kurs. Das 4:1 gegen Kasachstan bescherte die nächsten fest eingeplanten Punkte. Da konnte Joachim Löw sogar über den erneuten Leistungsabfall in der zweiten Hälfte hinwegsehen. Auf Lahm und Co. wartet die Champions League.

Sieg gegen Kasachstan: Löw sagt "Gut gemacht"

Sami Khedira (r-l), Ilkay Gündogan und Marco Reus liegen sich nach dem 4:1-Sieg in den Armen. Foto: Peter Kneffel

Nach dem zweiten Pflichtsieg gegen Kasachstan hatten es Philipp Lahm, Mario Götze und Co. eilig. Noch in der Nacht traten die deutschen Fußball-Nationalspieler von Bayern München und Borussia Dortmund die Heimreise aus Nürnberg an.Wichtige Aufgaben stehen an

Mit den erwarteten sechs Punkten auf dem Qualifikations-Konto waren die zwei Partien der DFB-Auswahl gegen den großen Außenseiter schnell abgehakt. Nun stehen für die deutschen Auswahlkicker die wichtigen Aufgaben mit ihren Clubs in Bundesliga und vor allem in der Champions League an.

Joachim Löw war nach dem zumindest phasenweise glanzvollen 4:1 (3:0)-Erfolg am Dienstagabend zufrieden. «Ich finde, wir haben es in der ersten Halbzeit unglaublich gut gemacht. Da haben wir schnell gespielt, waren viel in Bewegung, haben sehr gute Kombinationen auf engstem Raum gehabt, haben drei Tore erzielt», resümierte der Bundestrainer.

Vorsprung ausgebaut Vier Dortmunder Tore durch Marco Reus (23./90. Minute), Mario Götze (27.) und Ilkay Gündogan (32.) hatten der DFB-Auswahl den fest eingeplanten Sieg gegen Kasachstan beschert. «Unser Ziel war, sechs Punkte zu holen in den beiden Spielen. Wir sind absolut im Soll», sagte Kapitän Lahm.

Durch das 2:2-Unentschieden zwischen Irland und Österreich hat die Löw-Elf ihren Vorsprung auf dem direkten Weg zur WM 2014 in Brasilien in der Gruppe C weiter ausgebaut. 16 Punkte stehen nach sechs Spielen auf dem Konto. Österreich, Irland und Schweden folgen mit je acht Zählern, haben aber ein und im Falle von Schweden sogar zwei Spiele weniger ausgetragen. Löw kann nun seine WM-Planungen intensivieren.

"Ironie und Häme" Der erneute Leistungsabfall in der zweiten Hälfte - wie schon beim 3:0 vier Tage zuvor in Astana - konnte Löw diesmal sogar verstehen. «Ich kann es etwas nachvollziehen, weil die Spieler jetzt nach diesem zweiten Spiel wieder in ihre Vereine gehen zur Bundesliga. Und nächste Woche ist Champions League mit wichtigen Spielen für Dortmund und Bayern. Wir haben unsere Pflicht erfüllt», sagte Löw.

Kein Verständnis hatte der Bundestrainer dagegen für die Pfiffe gegen Torwart Manuel Neuer, der mit seinem Aussetzer das Gegentor durch den Fürther Bundesliga-Profi Heinrich Schmidtgal (47.) ermöglichte. «Was ich natürlich nicht in Ordnung finde, ist, dass das Publikum dann Manuel Neuer bei jedem Ballkontakt auspfeift, ein Stück weit mit Ironie und Häme begleitet. Das finde ich nicht in Ordnung», kritisierte Löw. Neuer gestand am Vorabend seines 27. Geburtstages an diesem Mittwoch seinen Lapsus ein: «Das war ein klarer Fehler von mir.»

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fußball: WM 2018

Russlandreise von Löw und Bierhoff

Hannover Joachim Löw wird schon im November gemeinsam mit Teammanager Oliver Bierhoff eine erste Inspektionsreise nach Russland antreten. Der Bundestrainer möchte sich mehr als anderthalb Jahre vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 einen persönlichen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort machen.mehr...

Nationalmannschaft

Metzelder glaubt fest an EM-Einsatz

Basel (dpa) Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder sieht sich sechs Wochen nach seiner Fußoperation auf einem guten Weg und rechnet fest mit einer EM-Teilnahme.mehr...

Nationalmannschaft

Frei: Schweiz kann bei der EM mithalten

Zürich (dpa) Der bei Borussia Dortmund spielende Schweizer Torjäger Alexander Frei sieht dem Duell gegen Deutschland am 26. März in Basel gelassen entgegen. Er sei sicher, dass die Schweizer Nationalmannschaft, in der sieben Bundesliga- Profis eingesetzt werden, gut mithalten werde.mehr...