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Sigur Rós spielten in Köln

KÖLN Mit faszinierenden Klangwelten der Songs vom neuen Album "Med Sud I Eyrum Vid Spilum End" gastierte die isländische Band Sigur Rós am Montag in Köln. Knapp zwei Stunden lang spielten die Isländer im Palladium. Fazit: Die Band kommt an.

Sigur Rós spielten in Köln

Das aktuelle Album der Band heißt "Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust".

Fünf Jahre zurück. Philharmonie in Köln. Auf den roten Sesseln sitzen Mittdreißiger. Auf der Nase haben die meisten eine modische schwarze Hornbrille. Die Besucher lauschen still den melancholischen Klängen der isländischen Band Sigur Rós. Gefeiert wird nach den Songs.

2008. Palladium. Köln. Wieder Sigur Rós. Ein ganz neues Bild. Die Fans sind im Durchschnitt jünger geworden. Sitzen ist nicht mehr. Die Ruhe bei den gespielten Liedern ist nicht vorhanden. Geklatscht wird während der Songs. Aber eins ist gleich geblieben. Sigur Rós ist auch 2008 noch wie ein akustischer Sog, der einen immer mehr einnimmt und aus dem man einfach nicht fliehen kann. Das verhindern auch nicht die eher poppigen Songs der neuen CD „Med Sud I Eyrum Vid Spilum End“. Die Band bietet faszinierende Klangwelten, die schwer zu beschreiben oder einem Genre zuzuordnen sind.

Das weltweite Interesse an der Band ist in der Musikszene groß. Egal wo die vier Isländer mit ihren vier Streichern und fünf Bläsern auftreten, die Konzerte sind ausverkauft. Ihr Erfolgsrezept ist die Wirkung ihrer Songs. Es sind warme Melodien, die sich langsam einem Höhepunkt nähern. Von der Art der Musik sind auch Größen wie Björk – die wie Sigur Rós aus Reykjavik stammt – und Tom Yorke von Radiohead begeistert, nennen die Band immer wieder, wenn es um die innovativsten Musikmacher unser Zeit geht. Und das beweisen Sigur Rós auch wieder am Montagabend. Fast zwei Stunden begeistern die Isländer das Publikum, spielen Songs aus vier ihrer fünf Alben.

Dass die Band sich im Wandel befindet, zeigen die neuen Stücke. Sie sind nicht mehr ganz so melancholisch. Wirken eher fröhlich. Die neue Art kommt bei den Fans aber an. Sänger Jón Thór Birgisson animiert sie mitzuklatschen. Die Fans reagieren. Ob es auch die Mittdreißiger damals gemacht hätten? Wohl nicht.  

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