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Sirrende Störenfriede

07.08.2018
Sirrende Störenfriede

So sieht ein Wespennest von innen aus. Freihängende Nester gibt es an Wohnhäusern selten, erklärt Schädlingsbekämpfer Dirk Diederich.dpa © picture-alliance / dpa

Castrop-Rauxel. Wespen sind zunächst einmal nicht gefährlich. Sie sind wichtig für unsere Umwelt und lassen uns Menschen eigentlich in Ruhe. Wer nach ihnen schlägt, macht die Tiere natürlich aggressiv. Gefährlich kann es auch werden, wenn sich ein Wespen-Volk im eigenen Haus oder Garten ein Nest gebaut hat – und zwar dort, wo man täglich in Kontakt mit den Insekten steht. Zum Beispiel in der Nähe von Fenstern, der Terrasse oder im Gartenboden. Hier stören die Tiere vor allem beim Essen. Denn die Wespen mögen neben süßen Marmeladenbroten auch Grillfleisch. Bei einem ganzen Wespennest ist die Gefahr dann groß, einen Stich zu bekommen. Das ist auch unangenehm, wenn man keine Allergie hat. In diesem Jahr soll es besonders viele Beschwerden über Wespennester geben. Das sagt Dirk Diederich, der als Schädlingsbekämpfer die Nester entfernt. Manchmal würde das aber nicht klappen, ohne die Wand einzureißen. Denn die Nester stecken oft in der Mauer, sind von außen gar nicht sichtbar. Dann muss Dirk Diederich die Wespen mit Gift töten, um keinen Ärger mit den Hausbewohnern zu bekommen. Manchmal stellt das Nest auch keine Gefahr dar. Das kann ein Experte am besten beurteilen. Tobias Wurzel

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