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Lebensechte Lieblinge

Skurriler Trend in Thailand: Flugtickets für Puppen

BANGKOK Lebensechte Puppen sind bei thailändischen Frauen sehr beliebt. Sie reden mit ihnen, kleiden sie ein und sitzen gemeinsam im Restaurant. Nachdem es immer wieder Ärger um Sitzplätze gegeben hatte, verkauft eine Airline nun sogar Tickets für die Puppen. Wir zeigen Ihnen Eindrücke der kleinkindgroßen Begleiter aus Bangkok.

Skurriler Trend in Thailand: Flugtickets für Puppen

Die Puppen werden gefüttert und versorgt.

Lebensechte Puppen in Kleinkindgröße gelten unter erwachsenen Frauen in Thailand als letzter Schrei. Viele Frauen lassen ihre Puppe, die in einer spirituellen Zeremonie angeblich mit guten Geistern belebt wird, kaum aus den Augen.

 

Puppenwahn in Thailand

Ratchada Mahanavanont, 45, gemeinsam mit ihren Puppen am Essenstisch.
Ihre Puppen bringt sie liebevoll zu Bett.
Die sogenannten "Engelkinder" sind lebensechte Puppen.
Die Puppen werden gefüttert und versorgt.
Ratchada Mahanavanont lässt ihre Puppen kaum mal aus den Augen.
Die "Engelkinder" sollen Glück und Wohlstand bringen.
Frauen treffen sich gemeinsam mit ihren Puppen auf einem Markt in Bangkok.
Die Thailänderin mit ihren Puppen beim Einkaufen.
Die Puppen werden eingekleidet und oft mit Schmuck behängt.
Die Puppe «Nam Cha» gehört einer reichen Hausfrau in Bangkok. Lebensechte Puppen in Kleinkindgröße gelten unter erwachsenen Frauen in Thailand als letzter Schrei.
Thailändische Frauen mit ihren Puppen.
Kuscheln mit der lebensechten Kinderpuppe.

Weil es im Flugzeug immer wieder Ärger gab, verkauft eine Airline nun Passagiertickets für die Puppen. Sie wies ihr Kabinenpersonal an, den Puppen - wie von ihren Besitzerinnen verlangt - auch Mahlzeiten zu servieren. Eine Sprecherin von Thai Smile, der Billigfliegertochter von Thai Airways, bestätigte dies am Montag.

Mehr als 640 Euro für Puppe und Zeremonie

Die Puppen, genannt „Engelkinder“, sehen aus wie kleine Menschen. Die Frauen reden mit ihnen, und manche sind mit Schmuck behängt. Restaurants berichten, dass Besucherinnen auf Stühle für ihre Puppen bestehen. „Man muss sie gut versorgen und sie bringen einem Glück, wenn man ihre Seele nährt“, sagte eine wohlhabende Hausfrau in Bangkok (57) über ihre Puppe „Nam Cha“. Sie schlafe neben ihr im Bett. Die Frau bezahlte nach eigenen Angaben 25 000 Baht (mehr als 640 Euro) für Puppe und Zeremonie.

Versteck für Drogen 

Polizeichef Jakthip Chaijinda betrachtet den Trend mit Sorge. Ganoven könnten Drogen in solchen Puppen verstecken, meinte er am Montag. 

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