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So betrifft der Awo-Streik die Bochumer Einrichtungen

Am Mittwoch

Die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Nordrhein-Westfalen haben für Mittwoch, 19. Oktober, wieder Warnstreiks angekündigt. Davon sind, zumindest in Teilen, auch die 29 Einrichtungen der Awo in Bochum betroffen. Wir erklären, wo Eltern, Angehörige und Betroffene sich auf Einschränkungen einstellen müssen.

von Miriam Instenberg

BOCHUM

, 18.11.2014
So betrifft der Awo-Streik die Bochumer Einrichtungen

AWO-Beschäftigte in NRW sind zum Streik aufgerufen.

Die Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordrhein-Westfalen werden am Mittwoch, 19. Oktober, abermals für eine bessere Bezahlung streiken. Einen Tag vor der fünften Tarifverhandlungsrunde für die 36.000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in NRW hat die Gewerkschaft Verdi zu einem ganztägigen Warnstreiks aufgerufen, an dem sich laut Auskunft der Gewerkschaft etwa 3000 Beschäftigte beteiligen werden. Die Teilnehmer versammeln sich um 11 Uhr in Köln.

Auch die AWO-Einrichtungen in Bochum – vier Seniorenzentren, ein Behindertenheim und 24 Kitas – werden von dem Streik betroffen sein. Das bestätigte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Agnes Westerheide auf Anfrage. Im Behindertenheim der AWO wird es einen Notdienst geben, der der Wochenendbesetzung in der Einrichtung entspricht, erklärte am Dienstag Ernst Steinbach, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Ruhr-Mitte. "In den Kitas wird es über das Stadtgebiet verteilt Notgruppen geben - allerdings nicht in allen AWO-Kitas in Bochum", so Steinbach. Die Eltern seien aber rechtzeitig informiert worden. Ansonsten werde man so verfahren wie bei den vergangenen Warnstreiks: "Auf unserer Homepage und über unsere Telefonzentrale wird es ständig aktuelle Infos geben", sagte der AWO-Geschäftsführer. Wer sich informieren möchte, ruft am Mittwoch unter Tel. (0234) 50 75 80 an.

In den Seniorenzentren der AWO in Bochum ist nur in der Einrichtung in Dahlhausen mit Einschränkungen zu rechnen. "Dort wird es voraussichtlich ein Mittagessen statt zwei Menüs zur Auswahl geben, außerdem sind an dem Tag keine Neuaufnahmen möglich", berichtet Jörg Richard von der AWO in Dortmund. In den anderen AWO-Seniorenzentren sei die Beteiligung an dem Streik so gering, dass ganz normaler Betrieb herrschen würde.

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