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So ein Denkmal macht Arbeit

So ein Denkmal macht Arbeit

Schloß Schwanbell ist eines der vielen Denkmäler in Lünen.neubauer Foto: Foto: Neubauer (A)

Was ist ein Denkmal? Viele denken wohl an eine Burgruine oder an die Statue eines großen Herrschers. Doch in Lünen gibt es Denkmäler, die gar nicht danach aussehen: zum Beispiel das Rathaus, das Amtsgericht oder Schloß Schwansbell. 119 sind es insgesamt in der Stadt, und in Nordrhein-Westfalen sogar 80.000 Bauwerke plus 5800, die unter der Erde liegen, etwa alte Stadtmauern. Manche Denkmäler sind bereits renoviert worden, manche sind in eher schlechtem Zustand. Besitzt man ein denkmalgeschütztes Haus, kann es ganz schön anstrengend und auch teuer sein, sich darum zu kümmern. Man darf an Denkmälern nämlich nichts verändern, nicht mal neue Fenster einbauen – jedenfalls nicht ohne eine spezielle Erlaubnis. Das ist besonders ärgerlich, wenn das Haus älter ist und die Kälte nicht mehr so gut draußen hält. Denn Wärmedämmung darf – zumindest außen – nicht angebracht werden.

Die Regierung in NRW hat jetzt beschlossen, dass die privaten Besitzer eines Denkmals viel mehr Geld bekommen, um es in Schuss zu halten. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Bevor man ein denkmalgeschütztes Haus kauft, sollte man vorher mit Experten sprechen, mit Architekten, Denkmalspezialisten und Energieberatern.

Tim Vinnbruch

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