Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

So klappt's mit der regelmäßigen Datensicherung

Bonn. Eine Tasse Kaffee über das Notebook oder der falsche Klick auf die schädliche Software im Mail-Anhang - schon sind wichtige Daten verloren. Wer seine digitalen Dokumente regelmäßig sichert, hat den Schaden zwar trotzdem - steht aber immerhin nicht bei null da.

So klappt's mit der regelmäßigen Datensicherung

Vom Rechner in die Wolke: Auch Cloud-Speicher können eine Lösung für die persönliche Datensicherung sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät allerdings zuvor zum Check von Speicherstandort und Datenschutzbedingungen des Anbieters. Foto: Ole Spata

Ein Sturz, Stromausfall, Diebstahl oder schädliche Software - wichtige persönliche Dateien können auf viele Arten verloren gehen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät daher zum regelmäßigen Sichern der Daten von Computer, Tablet oder Smartphones. So geht's:

Welche Daten sichere ich?

Nutzer haben die Wahl: Grundsätzlich reicht es aus, nur persönliche Daten wie Fotos, Videos, E-Mails oder Textdokumente zu speichern. Das hat den Vorteil, dass die Daten auch einfach auf anderen Computern eingespielt werden können. Es kann aber praktischer sein, ein komplettes Systemabbild zu erstellen.

Was ist der einfachste Weg?

Am einfachsten ist es, alle persönlichen Ordner auf eine externe Festplatte zu kopieren. Unter Windows (C:\Benutzer) und Mac ist das jeweils der Ordner mit dem Benutzernamen. Dann werden sämtliche Daten extern gespeichert. Wenn Nutzer von der vorgegebenen Ordnerstruktur abweichen, müssen alle selbst angelegten Ordner mit wichtigen Daten gesichert werden.

Welche Lösungen bieten Windows und macOS?

Sowohl Windows (Systemsteuerung/Sichern & Wiederherstellen unter Windows 7, Einstellungen/Update & Sicherheit/Sicherung unter Windows 10) als auch macOS (Time Machine) bieten einfache Wege zum Sichern wichtiger Daten auf externen Festplatten. Die Systemabbilder können nach Datenverlust einfach wieder eingespielt werden. Apples Time Machine erlaubt auch das Springen zwischen einzelnen Speicherständen - etwa um ein einzelnes gelöschtes Dokument wieder zu finden.

Muss es immer die externe Platte sein?

Nein, es gibt auch Backup-Lösungen zu kaufen, die Daten auf Online-Speichern schreiben. Der Vorteil: Durch die Speicherung im Rechenzentrum sind Datenverluste unwahrscheinlich. Vor der Nutzung solcher Cloud-Dienste rät das BSI allerdings zur Prüfung von Speicherstandort, Datenschutz- und Sicherheitsbedingungen. Möglicherweise gelten am Betriebsort des Anbieters andere gesetzliche Bedingungen als in der EU. Zusätzlich rät das BSI dazu, Daten nur verschlüsselt zu sichern.

Wie sichere ich mein Smartphone?

Smartphones und Tablets mit Apples Betriebssystem iOS können per Kabel über die Software iTunes oder drahtlos über Apples iCloud gesichert werden. Bei Android-Geräten haben viele Hersteller eigene Sicherungslösungen im Angebot, oder man nutzt Googles Datensicherung im Online-Speicher. Bis zu 5 Gigabyte Online-Speicher sind in der Regel kostenlos, für mehr wird eine monatliche oder jährliche Gebühr fällig.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Digitales

Motorola bringt neues Moto G6 in drei Ausführungen

München. Mit erkennungsfähiger Doppelkamera, 13-Megapixel-Einfachkamera oder mit einem 5,9-Zoll-Display? Das neue Moto G6 lässt viel Entscheidungsfreiheit. Auf welche Version die Wahl fällt, könnte zuletzt aber auch vom Preis abhängen.mehr...

Digitales

Navigon nimmt etliche Navigations-Apps vom Markt

Berlin. Der Anbieter Navigon schränkt sein App-Angebot massiv ein. Für die betroffenen Navigations-Apps können keine neuen Inhalte mehr heruntergeladen werden. Gründe für diese Maßnahme nannte das Unternehmen nicht.mehr...

Digitales

Berliner Social-Media-App Jodel zählt Millionen Nutzer

Berlin. Statt weltweit twittern lieber lokal kommunizieren? Das ermöglicht die Plattform Jodel. Nutzer können sich im Umkreis von 10 Kilometern mit anderen austauschen - und das ganz anonym. Inzwischen ist die App millionenfach in Gebrauch.mehr...

Digitales

Bildbearbeitung und Medizinleitfaden bei iOS-Nutzern beliebt

Um bei Instagram oder Snapchat einen guten Eindruck zu machen, kommt es auf die richtigen Bilder an. Viele iOS-Nutzer greifen daher auf das Bildbearbeitungsprogramm Glitché zurück. Doch auch ein Wissensprogramm und ein Multiplayer-Kampfspiel sind derzeit gefragt.mehr...

Digitales

App gegen Hasskommentare von Nutzern gut angenommen

Wien. Viele Internnutzer unterstützen das Vorhaben, Hassbotschaften aus dem Internet zu verbannen. Die aus Österreich stammende App „BanHate“ erleichtert es ihnen. Auch in Deutschland wächst das Interesse an dem Programm.mehr...

Digitales

Kosten senken mit der Sparvorwahl

Düsseldorf. Mit Call by Call und Callthrough kann man günstiger telefonieren. Früher häufig genutzt, sind die Sparvorwahlen heute von Flatrates und Internettelefonie fast verdrängt worden. Dabei gibt es immer noch Situationen, in denen man mit ihnen Geld sparen kann.mehr...