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So lief der Raubüberfall auf den Geldtransporter ab

Fragen und Antworten

Bei einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter im Dortmunder Westen erbeuteten noch unbekannte Täter mitten in einer Wohnsiedlung Bargeld in zurzeit unbekannter Höhe. Wir haben mit der Polizei und Anwohnern gesprochen. Hier eine Rekonstruktion des präzise vorbereiteten und eiskalt durchgezogenen Überfalls.

BODELSCHWINGH

, 13.12.2015

Wo liegt der Tatort? Auf der Richterstraße, also in einem Wohngebiet im Stadtteil Bodelschwingh im Dortmunder Westen. Die Täter müssen die Route des Transporters gekannt haben. Der Sicherheitsdienst betreibt in der Nähe der Richterstraße eine Niederlassung.

Wie sind die Täter vorgegangen? Polizeisprecher Kim Ben Freigang spricht von einem "mit hohem Organisationsgrad vorbereiteten Überfall", der am Samstag (12.12.2015) um 18.52 Uhr eiskalt durchgezogen worden ist. An einer Verkehrsinsel, die Autofahrer zu gedrosseltem Tempo zwingen soll, keilten zwei Tatfahrzeuge den Geldtransporter ein, so dass es an der Engstelle kein vor und zurück gab.

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Überfall auf einen Geldtransporter in Dortmund

Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund Bodelschwingh überfallen. Dabei waren sie schwer bewaffnet. Neben Schusswaffen bedrohten sie die Fahrer des Transporters auch mit einer Panzerfaust. Die Polizei ermittelt.
13.12.2015
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Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Polizisten bei der Spurensuche am Tatort Richterstraße. Im Einsatz war auch ein Spürhund.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht. Einer ihrer Fluchtwagen wurde später ausgebrannt gefunden. Das Feuer war absichtlich gelegt worden.© Werner / IDA News (Werner / IDA News)
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
Mehrere Täter haben am Samstagabend einen Geldtransporter in Dortmund überfallen. Die Täter sind auf der Flucht.© Foto: IDA News
© Foto: IDA News
An dieser Stelle standen die zwei Fluchtfahrzeuge. Polizisten löschten die Flammen in den PKW.© Foto: Peter Bandermann
Die Zufahrt zum Autobahn-Parkplatz Westerfilde.© Foto: Peter Bandermann
Führte die Flucht über diesen Autobahn-Parkplatz an der A 45? Über einen Feldweg ist der Parkplatz von der Brietenstraße aus zu erreichen.© Foto: Peter Bandermann
Stark befahren ist die Brietenstraße nicht. Der ideale Ort, um unerkannt die Fluchtfahrzeuge zu wechseln.© Foto: Peter Bandermann
Reifenspuren auf dem Randstreifen der Brietenstraße, die parallel zur Autobahn 45 verläuft. Hier stellten die Täter die beiden Fluchtfahrzeuge ab.© Foto: Peter Bandermann
Ein Zeuge steht einen Tag nach dem Raubüberfall am Tatort Richterstraße. Er berichtet von einer eiskalt durchgezogenen Tat.© Foto: Peter Bandermann
Schlagworte Dortmund

Die Täter waren bewaffnet. Setzten sie die Waffen ein? Ja. Sie benutzten Kriegswaffen. Einer der mindestens zwei Angreifer richtete eine Panzerfaust auf den Transporter. Mit Schnellfeuerwaffen (Maschinenpistolen oder Maschinengewehren) eröffneten sie das Feuer. Das Personal im gepanzerten Transporter trafen sie nicht.

Wie konnten die Räuber in den Geldtransporter eindringen? Von quietschenden Reifen und den Schüssen aufgeschreckte Zeugen hörten die für eine Flex typischen Geräusche, wenn sich die Trennscheibe durch Metall frisst und sahen Funkenflug. Allerdings konnten die Täter die Seitentür des Transporters nicht vollständig öffnen, so dass ihnen der Zugang zu den im Innern gelagerten Geldkassetten nur begrenzt möglich war.

Als die Täter die Wagen öffneten - wo hielt sich das Sicherheitspersonal auf? Getrennt voneinander in der Fahrerkabine und in einem Rückzugsraum. Während sich die Täter vorarbeiteten, war die Polizei bereits alarmiert. Sie setzte auch einen Hubschrauber ein.

Ein Raubüberfall mit Waffengewalt in einem Wohngebiet - was bedeutete das für Passanten, Anwohner und Autofahrer? Am Tatort bildete sich ein Stau. Autofahrer erkannten die gefährliche Situationen, wendeten und rasten davon. Nachbarn hörten den ungewöhnlichen Lärm und blickten auf die Straße. Ein Zeuge: "In den letzten Tagen knallte es hier öfter. Das waren dann Böller. Aber diesmal war das irgendwie anders. Ich hörte durchdrehende Reifen und habe dann nachgeschaut: Zwei Autos haben den Geltransporter von vorn und von hinten eingekeilt und dann hier herumgeballert. Ich habe mir so große Sorgen um die Männer im Transporter gemacht. Aber ich habe mich nicht getraut, näher heran zu gehen.“ Der Zeuge verständigte sofort die Polizei. Er handelte also genau richtig.

Wie und wohin konnten die Täter flüchten? Die Flucht führte mit zwei Fahrzeugen quer durch Bodelschwingh bis zur Brietenstraße. Etwa 1,4 Kilometer vom Tatort entfernt stellten die Täter die PKW ab und setzten sie in Brand. Vermutlich, um Spuren zu vernichten. Polizisten entdeckten die brennenden PKW und löschten die Flammen.

Gibt es eindeutige Spuren? Möglicherweise konnten die Polizisten, die die Flammen löschten, dazu beitragen, dass nicht alle Spuren vernichtet worden sind. Kriminaltechniker untersuchen die abgeschleppten Fahrzeuge nach Haaren, Haut- und Speichelpartikeln und Textilfasern. Am Tatort Richterstraße sicherte die Kriminalpolizei auch Patronenhülsen und andere Spuren. Die Analyse der Munitionstreffer am Geldtransporter kann Aufschlüsse über die verwendeten Waffen liefern. Die Polizei wertet auch Mobilfunkzellen aus. Um zu erkennen, wer sich zur Tatzeit am Tatort oder in Tatortnähe aufgehalten hat.

Wieviele Täter gibt es? Zeugen beobachteten am Tatort zwei maskierte Männer. Das Duo kann allein vorgegangen sein oder mit Komplizen zusammengearbeitet haben. Nicht auszuschließen ist, dass sie in ein abgestelltes oder begleitendes Fluchtfahrzeug eingestiegen sind und darin ein Komplize als Fahrer saß.

Gibt es ähnliche Fälle? Ja, in den Berliner Stadtteilen Marienfelde und Schöneberg. Im November und im Dezember 2015 überfielen bewaffnete Unbekannte in zwei Fällen ebenfalls Geldtransporter. In einem Fall nutzten auch sie eine Flex, um ein Fahrzeug zu öffnen. Ob es einen Zusammenhang gibt, kann aktuell nicht gesagt werden. Die Polizei prüft das und vergleicht Spuren und Zeugenaussagen.

Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise auf verdächtige Personen. Hinweise an den Kriminaldauerdienst im Polizeipräsidium unter Tel. 0231 / 1 32 7441.

 

 

 

 

 

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