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So schneidet der Wambeler Park im Test ab

Sommerserie

Klaus Seelbachs Lieblingsort ist die Bank auf dem grünen Tunneldach. Von dort hat der Bankangestellte eine schöne Aussicht auf den Hellweg und Wetterpilz. Das Tunneldach ist der Alte Wambeler Friedhof, der im Zuge der B236-Unterführung zu einem Park umgewandelt wurde. Wir haben ihn getestet.

WAMBEL

von Von Thilo Kortmann

, 17.08.2012
So schneidet der Wambeler Park im Test ab

Aus dem alten Friedhof wurde ein Park.

„Der Tunnelbau Anfang der 90er Jahre war das Beste, was passieren konnte. Ohne den Tunnel würde es den Park hier nicht geben“, ist Seelbach überzeugt und blickt auf das hektische Hellweg-Leben. Vom unterirdischen Verkehr kriegt man indes überhaupt nichts mit.  

 Drüben auf den Wiesen rund um den Wambeler Pilz ist dagegen das Leben an einem sonnigen und sommerlichen Samstagnachmittag wie ausgestorben. Ungepflegt wirkt der mit Unkraut bewachsene Rasen. Auf dem Spielplatz und am vermüllten Wetterpilz ist auch wenig los.Wäre man als Tourist unterwegs, dann würde man nicht ahnen, dass sich auf der anderen Seite des Hellweges noch ein Park befindet. „Es gibt hier keine Beschilderung oder Hinweistafeln“, sagt Seelbach. „Ich liebe es, im Grünen bis zur Galopprennbahn zu laufen. Das ist für mich Erholung pur“, erklärt der Bankangestellte.

 Alte, teils verwitterte Grabsteine an verschlungenen Wegen zeugen heute noch von der ehemaligen Nutzung des Geländes. „Die Grabsteine könnte man aber besser pflegen. Die sehen nicht so schön aus“, findet Seelbach.

auf einer größeren Karte anzeigen Auch der Rasen könnte mal gemäht werden, es gebe kaum Blumen und an manchen Stellen ist Wildwuchs. Das hat auch seinen Vorteil: Plötzlich hoppelt mal ein Hase vorbei. Undurchsichtig und ein wenig düster wirkt der Park. Spielgeräte gibt es nicht.

 Das ändert sich jedoch, je weiter man in Richtung Galopprennbahn entlang des Nussbaumweges wandert. Zu einem schmalen und einladend wirkenden Grünstreifen kommt man über eine idyllische, mit einer Pergola gestaltete Fußgängerbrücke. Den schmalen Weg, der um eine Kurve führt, müssen sich Fahrradfahrer sowie Fußgänger teilen – das ist deshalb nicht ungefährlich. Der Weg lohnt sich aber, denn auf der anderen Seite gibt es plötzlich picknickende Menschen auf gemähten Rasenflächen und Spielgeräte für Kinder, dazu die nahe Galopprennbahn mit Gastronomie.   

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