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Mit vielen Fotos und Videos

So war das Selmer Stadtfest am Sonntag

SELM Halb Selm war am Sonntag auf den Beinen und feierte auf der Musikbühne, an der Langen Tafel, mit den Rittern und auf der Fahrrad- und Automeile. Nach den Partys zum Stadtfest am Freitag und Samstag standen vielerorts Familie und Kinder im Vordergrund. Wir haben live berichtet und viele Fotos mitgebracht.

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Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.

Mit Inbrunst spielte die Band "Drawn Lines" ihre Lieder.

Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest

Blick von der Musikbühne auf das Publlikum am Bürgerhaus.

Der Stadtfest-Sonntag auf der Musikbühne

Wolfgang Groß führte gekonnt durch das Programm.
Applaus für schöne Blasmusik.
Den Blick nach innen gerichtet, lässt dieser Musiker die Töne erklingen.
Das Selmer Blasorchester bestritt den letzten Part des Musikbühnenprogramms.
Dieser Blickwinkel ist sonst nur den Musikern vorbehalten.
So mancher sang im Publikum mit.
Das Publikum lauschte zufrieden.
Wolfgang groß, sympathischer und versierter Leiter des Selmer Blasorchesters, gab den Takt an.
Auch die Altersmischung macht die Qualität des Selmer Blasorchesters aus.
Unter dem Zelt ließ es sich gut den Klängen lauschen.
Schon imposant, die tiefen Blasinstrumente.
Konzentration gehört dazu.
Um Nachwuchs ist es beim Blasorchester gut bestellt.
Gelegenheit zum Pläuschchen am Randes des Musikbühnenprogramms.
Erneut waren die Zuschauerränge gut gefüllt, als das Selmer Blasorchester loslegte.
Das Selmer Blasorchester existiert schon seit 26 Jahren.
"Eycape the key" kann musikalisch auch in Duo-Besetzung überzeugen.
Applaus für engagierte Musiker.
Musikalisch hat sich "Escape the key" ungemein weiterentwickelt.
Die Sängerinnen von "Escape the key" überzeugten.
Das ist das Musikprojekt des städtischen Gymnasiums: "Escape the key".
Die Gitarre: unverzichtbar, wenn es um harmonische Klänge geht.
Das Keyboard legte den Klangteppich und die Grundlage der Songs.
Intensive Momente auf der Bühne.
Sensibel und msuikalisch ganz fein: die Musiker von "Escape the key".
Ohne sie, die Techniker, ginge gar nichts auf der Musikbühne.
Evelin Kucerjaev, Leadsängerin der Band "Drawn Lines": Eine zierliche junge Frau mit kräftiger Stimme.
Fanny Herbst zelebriert die Harfe sehr sensibel.
Die Band Drawn Lines spielte auf der Bühne vor dem Bürgerhaus.
Fabienne Kirschke singt sehr schön.
Das Trio harmoniert außerordentlich gut.
Mit Inbrunst spielte die Band "Drawn Lines" ihre Lieder.
Das sind sie: die zauberhaften Musikerinnen der Band Brisinga.
Die Melodien von Brisinga finden in den Emotionen der Zuhörer Widerhall.
Momente, die für die Ewigkkeit festgehalten werden.
Fabienne Kirschke voll konzentriert.
Folk gefällt den Selmern offenbar.
Die Zuschauer lauschten den Melodien gern.
Brisinga, eine Bereicheruin des Stadtfestes.
Bürgermeister Mario Löhr und sein Pressesprecher Malte  Woesmann beeilen sich, um nichts vom Programm zu verpassen.
Stadtfest-Organisator Norbert Zolda ließ sich den brisinga-Auftritt nicht entgehen.
Volle Konzentration während des Auftritts.
Diese kleine Harfenistin machte den Anfang auf der Musikbühne. Und das sehr schön.
Das Interesse am Musikprogramm war schon am Vormittag groß.
Vor der Musikbühne war am Vormittag schon viel los.
Er spielte zwar etwas abseits, aber konzentriert und voller Elan.
Die Musikbühne war diesmal so konzipiert, dass alle Musikschüler auf der Bühne waren und nach und nach zwischen den anderen spielten.
Auch diese Gitarrenschülerinnen warteten auf ihren Auftritt.
Der kindliche Charme kam bei den Musikvorführungen rüber.
Geballtes Talent auf der Musikbühne.
Blick von der Musikbühne auf das Publlikum am Bürgerhaus.
Der Applaus war den Musikschülern sicher.
So manche kleine Musikerin wartete sehnsüchtig zwischen den Zuschauern auf ihren Auftritt.
Eltern und Angehörige freuten sich über die Auftritte der jungen Musikschüler.
Sie hatte die Fäden an der Musikbühne im Griff: Musikschulleiterin Verena Volkmer.
Etwas aufgeregt waren sie schon, die Musikschüler, die teilweise auch im JeKi-Projekt sind. Vor solch einem großen Publikum wie schon am Vormittag hatten sie wohl noch nicht gespielt.
Die Musikerinnen der Band Brisinga auf dem Weg zur Musikbühne.

Die lange Tafel beim Selmer Stadtfest 2015

Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Viel Betrieb an der Langen Tafel  auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.
Tobias Steinbrink von der 1. Selmer KG: Die Karnevalisten präsentierten vor allem ihre Jugendgarden, die Kostüme und Tänze im Verein.
Mathias Bonacker von der SPD mit dem Schinken: Hier sollten die Gäste versuchen, das Gewicht des Stückes Fleisch zu erraten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.
Gundula Schrader-Holz, Einrichtungsleiterin der Awo-Tagespflege an der Ludgeristraße, an ihrem Glücksrad an der Langen Tafel.
Diese Damen machten Promo für die anBar und das anHotel.
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.
Hermann Assenkamp ist Mitglied der Behindertensportgemeinschaft. Seit 1979 sitzt er im Rollstuhl oder auf seinem Elektromobil, tanzte bei der Beachparty vor dem Bürgerhaus wie ein junger Mann in seinem Rollstuhl - dabei ist er 66 Jahre alt." Die Party am Samstagabend war optimal", sagte er. "Ich habe bis zum Abwinken, bis zum Schluss getanzt."
Christian Artmeier, Übungsleiter, und Ursula Bördeling von der Behindertensportgemeinschaft BSG Selm. Sie präsentierten auf der Langen Tafel ihr Angebot.

Ritter, flotte Karossen und das Tafelfest

Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.
Wer würde sich von einer solch charmanten jungen Frau nicht schminken lassen? Am Stand des Jugendzentrums Sunshine war das möglich.
Einheimische Gruppen bereicherten das Stadtfest mit ihren Vorführungen.
Die Gruppe "Emscherflute" aus dem westlichen Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund bereicherte das Mittalterfest innerhalb des Selmer Stadtfestes.
Der Feuerschlucker faszinierte die Besucher des Stadtfestes.
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.
Das Stadtfest aus dieser Perspektive ist atemberaubend.
Der Sandhaufen am Randes des Willy-Brandt-Platzes: ein Paradies für Kinder.
Der Stand der Ruhr Nachrichten war gut besucht.
Das Stadtfest: Fest für Generationen.
Das Duo Liberty, eine der Gruppen, die zur Vielfalt des Stadtfestes beitrugen.
Blickfang und Sonnenschutz zugleich: der Fallschirm auf dem Willy-Brandt-Platz.
Muss auch mal sein: Ordnungsamt und Polizei möchten gern wissen, was es im Märchenland so alles gibt.
Mit Schmackes die Rutsche herunter: Garant für gute Laune.
Das Graffiti-Projekt des Jugendzentrums Sunshine.
Der Stand des Jugendzentrums Sunshine war umlagert.
Die lange Tafel beeindruckte durch viele größere und kleinere Aktionen. Auch zum Mitmachen.
Viele interessierten sich dafür, was in der Stadt Selm im Zuge des Projekts Regionale 2016 passieren wird.
Schwer gerüstet trat dieser Ritter beim Stadtfest an.
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest
Die Radstation in Selm-Beifang stellte sich auf dem Stadtfest mit ihren vielfältigen Angeboten vor.
Historische Fahrräder gibt es zu bewundern.
Ob die Rüstung diesem Schwert standhalten kann?
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest
Besucher durften sich auch am Bogen probieren.
Verdammt schwer ist solch eine Plattenrüstung.
In vielen Gesprächen am ADFC-Stand ging es um spannende Radtouren in der Region.
Impressionen vom Mittelaltermarkt beim Stadtfest.
Einfach riesig, das Mähwerk eines Mähdreschers
Einfach riesig, das Mähwerk eines Mähdreschers
Viele Stadtfestbesucher informierten sich über die neuesten Modelle der Autohersteller.
Die Radstation in Selm-Beifang stellte sich auf dem Stadtfest mit ihren vielfältigen Angeboten vor.
Ulrich Lübke aus Unna mit seinem Hochrad. Geschick und können verlangt der Abstieg.
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.
Impressionen vom Mittelaltermarkt beim Stadtfest.
Ulrich Lübke aus Unna mit seinem Hochrad. Geschick und können verlangt der Abstieg.
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.

18 Uhr und Ende: Langsam aber sicher beginnen die Gruppen und Unternehmen, ihre Pavillons, Spiele und anderen Dinge einzupacken. Um 18 Uhr schließen die Geschäfte. Es sind aber immer noch Tausende Menschen zwischen den Ständen unterwegs. Um 18.30 Uhr gibt es in der Josefskirche noch eine Art Abschlusskonzert des Chores Querbeet. Ansonsten war es das für heute - das Ende eines rundum nahezu perfekt gelungenen und inszenierten Stadtfestes. 

In den Ruhr Nachrichten von morgen lesen Sie auf vier Sonderseiten kompakt und zusammengefasst, wie unsere Reporter die einzelnen Veranstaltungen wahrgenommen haben. Später ergänzen wir noch Fotos von der Langen Tafel.

17.40 Uhr, Musikbühne: Der letzte Part des Programms auf der Musikbühne läuft. Das Selmer Blasorchester, das im vergangenen Jahr während des Stadtfestes 25-jähriges Bestehen gefeiert hatte, ist auf der Bühne. „Oh when the saints“, „Country roads“ und andere Klassiker ertönen aus den Instrumenten der jungen und älteren Musiker. Genau diese Mischung trägt dazu bei, dass das Orchester prächtig harmoniert. Auch wenn Leiter Wolfgang Groß die weiblichen Musiker („Meine Mädels“) besonders erwähnt.

Dem Publikum gefällt jedenfalls, was da von der Bühne herunter klingt. Beifall für die Lieder und die Leistungen der Musiker. Später kommen noch befreundete Instrumentalisten dazu und lassen das Programm auf der Musikbühne ausklingen.

Das Fazit von Verena Volkmer, Leiterin der Musikschule, deren Schützlinge den Vormittag bestritten hatten, lautet: „Ich bin zufrieden. Auch, wenn es hier und da technische Unwägbarkeiten gab.“ Liebe Frau Volkmer, das gehört doch zur Live-Atmosphäre dazu. Und so lautet das Fazit des RN-Reporters Arndt Brede: Dass es in diesem Jahr „nur“ eine Bühne gab, auf der sich alle Musiker am Sonntag präsentiert haben, statt zwei, wie im vergangenen Jahr, ist nicht schlecht gewesen.

Immer, wenn Musiker auf der Bühne waren – ob Musikschultalente, Nachwuchsbands oder Blasorchester – saßen auch schon Zuschauer vor der Bühne, die sich auch für andere Musik interessieren. Das bringt alle ein Stückchen näher zusammen. Zweitens: Kompakt an einem Platz zu zeigen, was Selm musikalisch zu bieten hat, ist positive Werbung pur. Drittens: Das Stadtfest wurde etwas entzerrt. So drubbelten sich auf der vollen Kreisstraße nicht auch noch Musiker. Viertens: Die Musiker hatten wirklich nur die Zuhörer, die sich für Musik interessieren.

17.20 Uhr, bei der Falknerin: Die Besucher des Stadtfestes haben ein gutes Gespür für den perfekten Moment. Viele sind zur dritten und letzten Vorführung der Falknerin Tatjana Kosfeld gekommen. Sie stellt die verschiedene Greifvögel vor und betont, dass alle Tiere gezüchtet wurden.

Dann kommt der große Moment. Sie lässt einen Steppenadler fliegen. Der fliegt zunächst eine kleine Runde, setzt sich kurz auf einen Ast eines in der Nähe stehenden Baumes. Dann setzt er zur Rückkehr an. Er landet auf der Hand eines mutigen Jungen. Ein unvergesslicher Moment.

16.45 Uhr, allgemein buntes Treiben: Das Stadtfest lebt natürlich von den Bausteinen wie Mittelaltermarkt, Musikbühne, Fahrradaktionsmeile, Präsentation der Autohäuser und den Ständen an der langen Tafel. Doch es sind auch die kleinen Episoden, die dazu beitragen, den guten Ruf des Selmer Stadtfestes auszubauen.

Wenn etwa junge Besucher des Jugendzentrums Sunshine noch jüngeren Besuchern des Stadtfestes mit Schminke helfen, sich in süße Tiere zu verwandeln, ist das eine echte Bereicherung des Selmer Stadtfestes. Oder wenn sich Menschen, die Selm nicht so gut kennen, am städtischen Regionale-Stand informieren, wie in Selm zukunftsweisend gedacht und geplant wird, ist das beste Werbung für die Stadt. Feuerschlucker, heimische Tanzgruppen und Musikensembles machen die Kreisstraße zu einer echten Kulturmeile.

Nicht zu vergessen die vielen Aktionen, mit denen Kinder erfreut werden. Wobei ein Platz eine gewisse Eigendynamik für Mädchen und Jungen bekommt: der Willy-Brandt-Platz. Vom großen Strand haben die städtischen Mitarbeiter einen Großteil zusammengefegt und aufgehäuft. Und dieser Haufen ist ein regelrechtes Tobeparadies für Kinder. Auch das ist das Stadtfest Selm.

16.20 Uhr, Musikbühne und Mittelaltermarkt: Das Bandprojekt des städtischen Gymnasiums Selm, „Escape the Key“ hat den letzten „jungen“ Part auf der Musikbühne vor dem Bürgerhaus bestritten. Eines ist dabei klar: Die jungen Musiker haben sich weiterentwickelt.

Der sensibel vorgetragene Gesang und die technisch gut beherrschten Instrumente bilden eine harmonische Einheit. Die Musiker stellen die Lieder und nicht sich selbst in den Vordergrund. Auch das ist eine Möglichkeit, sich dem Publikum zu zeigen.

Die Zuschauer vor der Bühne – mitten im Sandstrand – haben ihren Spaß und honorieren die Leistungen der Talente mit Beifall. Unter ihnen auch schon Musiker des Selmer Blasorchesters. Das Orchester beschließt gemeinsam mit dem Nordkirchener Dorfgebläse den Rest des Bühnenprogramms bis gegen 18 Uhr.

Gepanzerte Ritter und Greifvögel

Tatjana Kosfeld betreibt in Marsberg im Sauerland eine Falknerei, an diesem Sonntag ist sie mit einigen Tieren nach Selm gekommen. Mitgebracht hat sie auch den erst einjährigen Steppenadler Attila. Kaum sitzt er bei ihr auf der Hand, fährt er seine  Flügel aus, ein Raunen geht durch die Menge beim Mittelaltermarkt. Drei Vorführungen gibt es an diesem Tag. Nicht alle mitgebrachten Tiere kann Tatjana Kosfeld fliegen lassen – mit Rücksicht auf die „kleinen Hunde“. 

Wenige Meter weiter können die Besucher selbst aktiv werden, nicht mit irgendwelchen High-Tech-Sportgeräten, sondern mit einem selbst gebauten Bogen und Pfeilen. Schnell zeigt sich, wie schwer es ist, aus relativ kurzer Distanz die Scheibe zu treffen.

Wie schwer die Ritter früher zu tragen hat, zeigt der Mittelaltermarkt ebenfalls. Stück für Stück erklären die Gäste den interessierten Besuchern, was eine wirklich gute Rüstung ausmachte. Lehrreich und unterhaltsam zugleich.

16 Uhr: So klingt es, wenn Drawn Lines beim Stadtfest losrocken:

15.05 Uhr, auf der Auto- und Fahrradmeile: Christian Jänsch ist in seinem Element. Viele Menschen kommen an den Stand des ADFC, um sich über spannende Radtouren in der Region zu informieren. Christian Jänsch kann den Menschen doppelt weiterhelfen. Keine Frage nach diesem oder jedem Weg bleibt unbeantwortet.

Dazu hat er viel Infomaterial parat, das die Menschen mitnehmen und so ihre nächste Radtour besser planen können. Nicht ganz so zufrieden ist der Vereinsvorsitzende mit der Resonanz auf den bewachten Fahrradparkplatz. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr hatte der ADFC dieses Jahr eine größere Fläche vorbereitet.

Recht schleppend lief bis zum frühen Nachmittag auch der Flohmarkt. Erst wenige Fahrräder hatten ihren Besitzer gewechselt. Deutlich mehr Nachfrage gab es hingegen nach dem Lastenfahrrad. „Wir hatten bereits um die zehn Probefahrten“, sagt Jänsch.

Nur wenige Meter weiter geht es ebenfalls um das Thema Fahrrad. Die Radstation Selm-Beifang stellt sich vor. Wolfgang Höseler weist in Gesprächen mit Interessierten darauf hin, dass sich das Angebot am Beifanger Weg deutlich erweitert habe. Um die Menschen direkt auf die Leistungen hinzuweisen, hat die Radstation viele Ersatzteile mitgebracht. Häseler ist zufrieden mit der Nachfrage. Ein kleines Gewinnspiel lockt die Menschen zusätzlich zum Stand der Radstation.

Dass bei aller Begeisterung für das Fahrrad Automobile hoch im Kurs stehen, wird auf der Automeile deutlich. Tür auf, Platz nehmen, sich ein Urteil bilden, wieder aussteigen und Details nachfragen lautet hier das Motto.

Mit uns hat Christian Jänsch vom ADFC auch schon einmal über Radtouren rund um Selm gesprochen:

RN-Serie Verkehr

Neue Radtour rund um Selm

BORK Die neue Radtour des ADFC "Selm - zwischen Schloss und See" ist 38 Kilometer lang und führt durch drei Selmer Stadtteile. Reporter Nico Drimecker machte sich mit dem ADFC-Vorstizenden Christian Jänsch auf den Weg.mehr...

14.50 Uhr: Nach den ruhigeren Klängen von Brisinga haben jetzt junge Nachwuchsbands mit härteren Tönen die Bühne in Beschlag genommen. Drawn Lines, eine Band aus dem Selmer Jugendzentrum Sunshine, hat erstmals unter freiem Himmel gespielt, wie die Bandmitglieder anschließend gegenüber den Ruhr Nachrichten sagten.

Sunshine-Leiterin Christine Ambrosi urteilt: „Ich bin total stolz auf die Band. Wir können ja nur die Rahmenbedingungen schaffen, mit Probenraum und Equipment. Aber wenn die Band nicht so talentiert, engagiert und motiviert wäre, stände sie jetzt nicht hier beim Stadtfest auf der Bühne.“

Die Band danach ist „Dicke Hose“, die Musikschulband. Simon Steinkühler, der junge Sänger, hat das Publikum im Griff: „Und jetzt will ich eure Hände sehen“, ruft er ins Publikum. Und das Publikum gibt ihm die Hände. Tolle Atmosphäre herrscht vor dem Bürgerhaus.

Gleich geht's mit „Escape the key“, dem Musikprojekt des Selmer Gymnasiums, weiter. Die Musiker gucken schon mal bei den anderen Bands zu.

13.55 Uhr: Wie klingt das denn eigentlich, wenn das Mittelalter zu Besuch ist in Selm? So hören sich die Emscherfluten aus Dortmund an:

13.10 Uhr an der Musikbühne: Auf der Kreisstraße und drumherum ist schon viel los. Das Stadtfest braucht offenbar keine Anlaufzeit. Von 0 auf 100 in kurzer Zeit.

Auf der Musikbühne am Willy-Brandt-Platz haben jetzt drei junge Frauen Platz genommen, die ruhigere Melodien spielen: Fabienne Kirschke (Drehleier, Flöte, Gesang), Fanny Herbst (Harfe, Gesang) und Johanna Bonnekoh (Bodhrán, Percussion, Gesang) sind die Folkband „Brisinga“.  

Merkwürdig anmutenden Instrumenten wie Drehleier und Bohrán entlocken sie teils sphärische, teils fröhliche Klänge, die ins Ohr und ins Herz gehen. Die Melodien sind auch an den Reaktionen im Publikum abzulesen: Nachdenklich, dann wieder mit einem Lächeln lauschen sie den Tönen. Das Stadtfest ist um einen zauberhaften Aspekt reicher.

Gleich geht´s musikalisch weiter. Mit Philipp Huijps, Xenia Rauhut und der Band Drawn lines.

12 Uhr: Noch ist viel Platz auf der Selmer Festmeile. Die Akteure haben Zeit für Gespräche mit unserer Zeitung. Wie etwa Ulrich Lübke aus Unna, der mit seinem Hochrad die Menschen begeistert. Besonders interessant ist es, wenn er während der Fahrt elegant von seinem Fahrrad springt.

Aber auch andere alte Fahrräder, teilweise sogar aus Holz, können bewundert werden. Dazu kommen einige historische Fahrzeuge, wie beispielsweise mit großem Aufwand restaurierte Trecker. Beim Mittelaltermarkt richten sich die Gäste noch ein. Zu bewundern gibt es aber bereits Greifvögel oder Ritterausrüstungen.

11.50 Uhr: Wo in der Nacht zu Sonntag noch Schlagermafia und Michelle begeisterten, geht am Sonntagvormittag schon das Musikprogramm weiter. Die Musikschüler haben die Bühne vor dem Bürgerhaus erobert. Harfen, Gitarren, Geigen und mehr spielen die Mädchen und Jungen – und begeistern schon das Publikum. Ja, vor der Bühne ist schon reichlich los. Eltern und andere Angehörige fiebern schon mit.

Musikschulleiterin Verena Volkmer hat die Kinder charmant angekündigt, warmer Applaus hat sie begrüßt und begeisterter Applaus belohnt die jungen Musiker für ihre Darbietungen. „Freude schöner Götterfunken“ ist in Selm noch nie so intensiv, konzentriert und mit solch kindlichem Charme gespielt worden.

Und da nahen schon diejenigen, die die Musikschüler nach einer kleinen Pause ablösen werden: Musikerinnen der Band Brisinga werden gleich Folk spielen. Ein echtes Kontrastprogramm.

Start um 10.30 Uhr: Der Aufbau der Langen Tafel läuft seit dem frühen Morgen um 8 Uhr. Die Pfadfinder haben die Tische und Bänke postiert. Rundherum bauen die Marktbeschicker ihre Stände auf - und viele Vereine, Gruppierungen und einzelne Personen lassen sich nieder, um den Tag zu genießen und ihre Gruppe zu repräsentieren. Um 11 Uhr soll der Aufbau fertig sei. Dann beginnt das Fest. Zurzeit ist es noch bewölkt bei etwa 15 Grad. Heute soll es aber laut Prognosen trocken bleiben, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Die Temperaturen sollen bis mittags bei etwa 22 Grad liegen. Perfektes Stadtfest-Wetter! 

Selm Michelle, DJ Dirk Neuenfels, ein Helene-Fischer-Double: Groß fährt das musikalische Programm beim Selmer Stadtfest vom 12. bis zum 14. Juni auf. Doch wo tritt wer wann auf? Woher bekomme ich eine Eintrittskarte? Und was war am Sonntag noch gleich alles los? Wo kann ich beim Tafelfest parken? Wir haben den Überblick hier.mehr...

Beachparty zur Stadtfest-Eröffnung

Spürbare Summer Vibez in der Selmer Innenstadt

SELM Gewitter? Nur aus den Boxen. Das Selmer Stadtfest hat am Freitagabend mit satten Beats aus den Lautsprechern auf dem Strand vor dem Bürgerhaus begonnen. Hunderte feierten bei um die 25 Grad den Auftakt bei den „Summer Vibez“, einer vom Jugendparlament mitorganisierten Party. Wir haben die ersten Fotos.mehr...

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