Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Solidarisch gegen Armut

WATTENSCHEID „Nicht immer nur Reden, sondern auch zu seinen Worten stehen“, begründete Ulrike Kleinebrahm, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Bochum, den Hintergrund einer Spendenaktion, die durch mehrere Aktionen 800 Euro einbrachte. Aktivitäten, die ganz aus eigenem Antrieb von den Mitgliedern ausgingen und deren Gelder jetzt der Wattenscheider Tafel zugute kommen.

von von Verena Halten

, 22.10.2007
Solidarisch gegen Armut

Ulrike Kleinebrahm überreicht Manfred Baasner die Spende.

„Alles begann an einem Getränkestand, der zum Fest am ersten Mai Überschuss erwirtschaftete. Für uns alle stand fest, wir wollen dieses Geld nicht beiseite legen, sondern dort einsetzen, wo es wirklich gebraucht wird“, so Kleinebrahm. Weitere Aktionen - etwa eine Fest-Tombola - folgten, um den Inhalt des gut gemeinten Topfes zu erhöhen.

34 Stationen

Warum gerade die Wattenscheider Tafel kann Kleinebrahm schnell beantworten: „Armut ist einfach etwas, womit heutzutage jeder konfrontiert werden kann. Arbeitslosigkeit zum Beispiel ist eine Angst, die sicherlich nicht wenige plagt.“ „Genau aus diesem Grund hat Armut kein Gesicht“, bestätigt Manfred Baasner, Vorsitzender der Wattenscheider Tafel ernst.

Im April 2000 mit der Idee ein wenig zum Kampf gegen Armut in Wattenscheid, Bochum und Umgebung beizutragen, hilft der gemeinnützige Verein - der sich ausschließlich aus Spenden und mit Sponsoren finanziert - heute in 34 Stationen in ganz Bochum und sogar in der Nachbarstadt Herne, wo er kann. „Rund um die Uhr, wenn es sein muss“, sagt Baasner fest.

Spenden willkommen

Die Spende der IG Metall bringt den Bochumer Verein - der sich eigentlich nur aus Gründungszwecken Wattenscheider Tafel nennt - dabei ein kleines Stück nach vorne. Zum Beispiel um die Reparatur eines defekten und dringend benötigten Fahrzeugs zu finanzieren. Aber: „Nicht jedes Problem lässt sich so schnell lösen“, sagt Baasner ernst. „Spenden jeglicher Art sind daher immer eine große Hilfe.“