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Sorge um Konzerthaus-Spenden

BOCHUM Die CDU treibt die Sorge um den Spendenfluss für das Konzerthaus – und auch um die städtischen Finanzen.

von von Joachim Stöwer

, 19.10.2007
Sorge um Konzerthaus-Spenden

Die Spielstätte für die Bochumer Symphoniker benötigt noch 7,3 Mio. Euro an Spenden.

„In sieben Monaten müssen die 7,3 Mio. an Spendengeldern zusammen kommen; seit ebenfalls sieben Monaten ist kein Fortschritt sichtbar“, beklagte CDU-Fraktionsvorsitzender Lothar Gräfingholt auf der Ratssitzung am Donnerstag das Informationsloch. Auch mit Blick darauf, dass bis zum Baubeschluss die Stadt bei der Vorplanung schon „viel Geld in die Hand nehmen“, die EGR das Risiko übernehmen müsse.

Den „Stillstand“ im Stillen kritisiert auch der Sprecher der Linken: „Wir haben den Eindruck, dass wir veräppelt werden“, reagierte Ernst Lange auf die kryptischen Äußerungen des Freundeskreis-Geschäftsführer Dr. Tilmann Fischer, der auch auf der nächsten Sitzung des Kulturausschusses noch keine konkreten Zahlen nennen will.

"Fataler Verlauf"

Die Spekulationen um die fehlenden 7,3 Mio. Euro aber, mahnte SPD-Fraktionschef Dieter Fleskes, könnten einen „fatalen Verlauf“ nehmen, wenn dadurch Spender abgeschreckt würden – „müssen wir denn täglich Wasserstandsmeldungen abfragen?“ Das wohl nicht, aber, wie Gräfingholt betont: zumindest der verschwiegene Ältestenrat könnte doch mal über den Stand der Dinge unterrichtet werden.

Zuminedest gibt es jetzt einen konkreten Ratsbeschluss für die Projektträgerschaft, die eine Tochtergesellschaft der EGR übernehmen wird. Auf Dränger der CDU soll dafür auch ein Kontrollgremium geschaffen werden. Abgelehnt hingegen wurde der CDU-Antrag, die Ausschreibung für einen Generalunternehmer noch auf die Suche nach einem Investor zu erweitern.

Kommentar in der Samstag-Ausgabe der Ruhr Nachrichten