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Soziale Netzwerke für die «Entschleunigung» im Alltag

Berlin (dpa) Erste Orientierung am Morgen, kurzer Ausflug am Mittag und ausführliches Stöbern am Abend - die Nutzung von Online-Netzwerken folgt nach einer Studie des Fernsehsenders ZDF einem festen Tagesschema.

Die mit Abstand meistgenutzte Plattform - so ergab die Erhebung aus dem vergangenen Jahr - ist Facebook mit 75 Prozent. Bei Google+ haben 15 Prozent der befragten Internet-Nutzer ein Profil, beim Kurzmitteilungsdienst Twitter 14 und beim Business-Netzwerk Xing 12 Prozent.

«Der erste Aufruf der Community ist eine Art Ankerpunkt am Morgen und hat vor allem ein entspanntes Ankommen im Tag zum Ziel», schreiben die Autoren der « ZDF-Studie Community 2011 », Katrin Busemann, Martin Fisch und Beate Frees. Dabei werden meist passiv-rezipierend Neuigkeiten angeschaut. Tagsüber dienen kurze Ausflüge ins Soziale Netzwerk als Lückenfüller oder zum Vertreiben von Langeweile. Am längsten und intensivsten ist die Nutzung am Abend: «Die abendliche Gemeinschaft im Social Network dient der Entschleunigung.»

Abends sind Soziale Netzwerke auch Ersatz zum Telefonieren oder Ergänzung zum Fernsehkonsum. Letzteres gilt vor allem für Twitter: 59 Prozent der befragten Nutzer dieses Dienstes twittern beim Fernsehen, 62 Prozent beim Warten, etwa an der Haltestelle oder beim Arzt.

In der jüngeren Generation sind Soziale Netzwerke fester Bestandteil des Alltags geworden: 87 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 70 Prozent der 20- bis 29-Jährigen gehören mindestens einem Sozialen Netzwerk an. Bei den 50- bis 59-Jährigen ist immerhin jeder Fünfte mit dabei. Befragt wurden mehr als 2300 Internetnutzer im Alter von 14 bis 59 Jahren.

Studie in der Zeitschrift «Media-Perspektiven»

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