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Fußball-Europameisterschaft

Spanien triumphiert über Irland - Italien nur Remis

Berlin Dank Doppel-Torschütze Fernando Torres hat Titelverteidiger Spanien mit einem 4:0 (1:0)-Kantersieg gegen Irland aufgetrumpft und das vorzeitige EM-Aus der Insel-Kicker besiegelt.

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Spanien gewann hochverdient gegen Irland. Foto: Kamil Krzaczynski

Fernando Torres schoss die Spanier bereits in der 4. Minute in Front. Foto: Kamil Krzaczynski

Der Stürmer vom FC Chelsea rechtfertigte seine Nominierung in die Start-Elf. Foto: Radek Pietruszka

Mario Mandzukic (r) nutzte einen Stellungsfehler der italienischen Abwehr aus und erzielte den 1:1-Ausgleich. Foto: Armando Babani

Torwart Stipe Pletikosa (r) streckt sich vergeblich nach dem Ball. Foto: Adam Ciereszko

Der Italiener Andrea Pirlo (M) zirkelte einen Freistoss traumhaftschön ins kroatische Tor zum 1:0. Foto Gerry Penny

Bei der Vorstellung des Welt- und Europameisters glänzte der umstrittene Angreifer vom Champions-League-Gewinner FC Chelsea als eiskalter Vollstrecker und krönte mit seinen Toren in der 4. und 70. Minute die Gala des EM-Favoriten.

David Silva (49.) und Cesc Fabregas (83.) steuerten vor 39 150 Zuschauern in Danzig die weiteren Treffer zum ungefährdeten Erfolg bei, durch den die Iberer in der Gruppe C mit vier Zählern die Tabellenführung vor den punktgleichen Kroaten übernahmen. Das irische Team von Trainer-Gentleman Giovanni Trapattoni, der die Vorführung an der Seitenlinie mit einer Leidensmiene verfolgte, muss nach dem letzten Gruppenspiel gegen Italien definitiv die Koffer packen.

Bundesliga-Profi Mario Mandzukic hatte Kroatien zuvor mit seinem dritten Tor bei der Fußball-Europameisterschaft zu einem 1:1 (0:1) gegen Italien geschossen. Der Wolfsburger erzielte am Donnerstag in Posen in der 72. Minute das Tor zum Ausgleich. Italien war durch einen Freistoß-Treffer von Andrea Pirlo (39.) vor 37 096 Zuschauern in Führung gegangen.

Die deutsche Nationalmannschaft legte den Fokus nach dem 2:1-Sieg gegen die Niederlande und einer nur kurzen Nacht sofort auf das letzte Gruppenspiel gegen Dänemark. «Jetzt gilt es dran zu bleiben», betonte Bastian Schweinsteiger am Donnerstag in Danzig. Der DFB-Tross war erst morgens um 4.00 Uhr wieder im EM-Quartier angekommen. «Wir sind noch nicht durch. Wir müssen schnell regenerieren und auch am Sonntag gegen Dänemark gewinnen, um den Einzug ins Viertelfinale klar zu machen», erklärte der Bayern-Profi.

Der Erfolg gegen den WM-Zweiten werde der Mannschaft «einen Schub für das gesamte Turnier geben», bemerkte Schweinsteiger. 27,22 Millionen Fußball-Fans hatten die Partie am Mittwochabend vor den Bildschirmen verfolgt. Der Marktanteil für die Live-Übertragung aus Charkow betrug nach Angaben des ZDF sehr hohe 74,9 Prozent.

Ziel der DFB-Auswahl ist nun der Gruppensieg, um unbedingt im Viertelfinale sozusagen ein Heimspiel in Danzig zu bestreiten. «Das wäre sehr wichtig. Wir hätten den Vorteil, keine Reisestrapazen zu haben. Aber es wird nicht einfach für uns gegen Dänemark», sagte Schweinsteiger. Die Partie am Sonntag in Lwiw pfeift der Spanier Carlos Velasco Carballo, der für seine Leistung im Eröffnungsspiel zwischen Polen und Griechenland heftig kritisiert worden war.

Abseits des Rasens gab es keine so guten Nachrichten für den DFB. Wegen des Fehlverhaltens einiger Fans im EM-Auftaktspiel gegen Portugal muss der Verband eine Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro zahlen. Zudem wurde am Donnerstag ein weiteres Disziplinarverfahren durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) gegen den DFB eröffnet, weil ein deutscher Fan während der Partie gegen die Niederlande einen Feuerwerkskörper gezündet hatte.

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