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Fußball-Europameisterschaft

Spanien und Italien Remis - Irland droht frühes Aus

Posen Titelverteidiger Spanien und Italien haben sich in ihrem mitreißenden Auftaktmatch der Gruppe C als EM-Favoriten präsentiert. Altmeister Giovanni Trapattoni droht mit Irland hingegen nach dem 1:3 gegen Kroatien ein frühes Aus bei der EM.

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Italien durfte sich nur kurz über Antonio Di Natales Führungstreffer freuen. Foto: Bartlomiej Zborowski

Di Natale (l) überwindet Iker Casillas zum 1:0. Foto: Andreas Gebert

Cesc Fàbregas schießt zum 1:1-Ausgleich ein. Foto: Oliver Weiken

Doch Spanien will mehr: Fàbregas (l) und David Silva haben es eilig weiterzuspielen. Foto: Radek Pietruszka

Mario Balotelli ließ eine ganz dicke Chance ungenutzt. Foto: Andreas Gebert

Kaum war das Spiel angepfiffen, musste der irische Keeper Shay Given zum ersten Mal hinter sich greifen. Foto: Armando Babani

Sean St. Ledger (M) köpft gegen Stipe Pletikosa zum Ausgleich ein. Foto: Gerry Penny

Doch Kroatien schlug zurück und ging durch Nikica Jelavic wieder in Führung. Foto: Armando Babani

Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, erhöhte Mario Mandzukic auf 3:1. Foto: Armando Babani

Giovanni Trapattoni ist nun der älteste Trainer der EM-Geschichte. Foto: Adam Ciereszko

Antonio Di Natale (61. Minute) schoss die Squadra Azzurra nach einem Traumpass des genialen Spielmachers Andrea Pirlo verdient in Führung. Stürmer-Notlösung Cesc Fàbregas glich nach einem Fußball-Zuckerpass von David Silva (64.) für die Selección zum 1:1 (0:0)-Endstand aus.

Zwei Sieger - zwei Verlierer Die Italiener zeigten in einer Neuauflage des EM-Viertelfinales von 2008 keinerlei Nachwirkungen von den Wettskandalen und der Affäre um ihren Keeper und Kapitän Gianluigi Buffon. Bei der farbenprächtigen Party in der Arena Danzig vor 38 869 Zuschauern durften sich am Ende beide Teams wie Sieger führen.

Spaniens Kronprinz Felipe schlug sich kurz nach dem bisher besten Spiel des Turniers begeistert auf die Schenkel. Nüchtern zeigte sich dagegen Fàbregas. «Das war ein schweres Spiel gegen den schwersten Gruppengegner. Das Remis ist nicht schlecht, mit zwei Siegen können wir noch immer Gruppensieger werden», sagte er.

Prandelli: Ein gutes Spiel Italiens Coach Cesare Prandelli bilanzierte: «Wir wollten nicht nur hinten drinstehen, wir haben ein gutes Spiel gemacht.» Physisch und psychisch sei sein Team gut drauf gewesen. «Es war ein sehr intensives Spiel.»

Altmeister Giovanni Trapattoni droht mit Irland hingegen ein frühes Aus bei der EM. Die vom ältesten Coach der EM-Geschichte trainierten Insel-Kicker verloren vor 39 550 Zuschauern in Posen ihr erstes Gruppenspiel gegen Kroatien mit 1:3 (1:2). Für das spielerisch klar bessere Team von Slaven Bilic war Bundesliga-Profi Mario Mandzukic vom VfL Wolfsburg mit zwei Toren der entscheidende Mann.

Schnellster Treffer in der dritten Minute Der 26 Jahre alte Stürmer leitete in der 3. Minute mit dem bislang schnellsten Treffer bei dieser Endrunde den hochverdienten Sieg ein und setzte kurz nach der Pause (48.) auch den Schlusspunkt. Nach dem Ausgleich für Irland durch Sean St. Ledger (19.) hatte Nikica Jelavic (43.) die erneute Führung für Kroatien erzielt.

Durch den Erfolg übernahm der technisch versierte und gefällig kombinierende WM-Dritte von 1998 die Tabellenführung in der Vorrundengruppe C. Die Hoffnungen der tapferen Iren auf das erstmalige Erreichen eines EM-Viertelfinals sind durch die erste Niederlage seit 14 Spielen auf ein Minimum gesunken.

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