Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Sparerfreibetrag: Verteilung selbst dokumentieren

Berlin (dpa/tmn) Wie sie den steuerfreien Betrag für Zinsen auf ihre Konten verteilt haben, müssen Bankkunden selbst dokumentieren. Denn es gibt keine Stelle, bei der solche Daten für den Sparer zusammenlaufen.

Und auch die Banken wissen voneinander nicht, ob ein Kunde eine insgesamt zu hohe Freistellung für seine parallelen Verträge veranlasst hat. «Anders ginge das aus Datenschutzgründen auch gar nicht», sagte Michaela Roth vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin. Wer all seine Sparverträge bei einem Institut unterhält, erfährt dort alles über seine Freistellungen. Denn der Auftrag geht immer an die Bank oder Sparkasse und ist nicht auf ein einzelnes Konto bezogen.

Wer allerdings hier ein Festgeld und dort ein Tagesgeldkonto hat, muss selbst Buch führen. Denn die eine Bank weiß nichts von den Freistellungen bei der anderen, erläuterte Roth. Die Bank sei in diesem Fall «kein ausführendes und kein Kontrollorgan» - sie leite die Daten nur an das Finanzamt weiter. Kunden seien also gut beraten, zu Hause sauber aufzulisten, wo sie bis zu welchem Betrag die Steuerfreistellung beantragt haben. Andernfalls komme unter Umständen ein Prüfverfahren des Fiskus auf sie zu. Wer die Ordnung versäumt hat, lässt am besten alle Aufträge löschen und teilt den derzeitigen Sparerfreibetrag von 801 Euro neu auf.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Transfergesellschaft bei Air Berlin könnte doch kommen

Berlin (dpa) Mehrere Tausend Mitarbeiter von Air Berlin wissen noch nicht, wie es für sie weitergeht. Viele werden nicht bei den Käufern der Airline unterkommen. Nun deutet sich ein Hoffnungsschimmer an.mehr...

Wirtschaft

Mit dem Geld der Masse: Spenden sammeln per Crowdfunding

Leipzig (dpa/tmn) Wer Ideen hat, aber kein Geld für die Umsetzung, kann zur Bank gehen - oder sich die richtigen Sponsoren suchen. Manchmal reichen aber ein paar zahlungswillige Privatleute, um Projekte zu finanzieren. Der Erfolg beim Crowdfunding hängt allerdings von der Vorbereitung ab.mehr...

Wirtschaft

IG Metall will mehr Geld und mehr Zeit

Frankfurt/Main (dpa) In der Metall- und Elektroindustrie bahnt sich ein harter Tarifkampf an. Die IG Metall fordert diesmal nicht nur mehr Geld, sondern will für breite Beschäftigtengruppen mehr freie Zeit.mehr...

Wirtschaft

Geldanlage mit dem Schwarm - Crowdfunding birgt Risiken

Berlin (dpa/tmn) Mit kleinen Beträgen etwas Großes auf die Beine stellen. Das ist die Idee, die sich hinter dem Begriff Crowdfunding verbirgt. Für Anleger ist das aber nicht ganz ohne Risiko.mehr...

Wirtschaft

Verbraucher geben mehr Geld für Fisch aus

Hamburg (dpa) Die Preise für Lachs und andere Fischarten steigen überdurchschnittlich. Die Verbraucher schreckt das kaum - zur Freude der Fischindustrie. Werden die Appelle von Umweltschützern zum bewussten Konsum ernst genommen?mehr...

Wirtschaft

Geborgtes Geld kann Hartz-IV-Empfängern Probleme bereiten

Celle (dpa) Achtung Scheingeschäft: Hartz-IV-Empfänger sollten besonderen Wert auf eine vertragliche Absicherung von Geld-Leihgeschäften legen. Wenn keine schriftliche Regelung vorhanden ist, droht im schlimmsten Falle eine Senkung der staatlichen Hilfszahlungen.mehr...