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Spielen und lernen in einem

11.06.2018
Spielen und lernen in einem

Marcel Straub (l.) erklärt, wie das Spiel „Street Racket“ funktioniert. rn-Foto Rademacher

Selm. An der Overbergschule läuft diese Woche eine Projektwoche. Dazu war am Montag zum Auftakt sogar extra ein Sportler aus der Schweiz zu Gast: Marcel Straub. Er hat ein Spiel erfunden, das den Namen „Street Racket“ trägt. „Street“ ist das englische Wort für Straße und als „Racket“ bezeichnet man im Englischen einen Schläger, den man etwa zum Tennis- oder zum Tischtennisspielen verwendet.

So einen und einen kleinen, weichen Ball braucht man auch, um das Spiel spielen zu können. Ein Netz oder ein richtiges Spielfeld ist nicht nötig – nur drei auf den Boden gemalte Quadrate. Damit, das hat Marcel Straub am Montag Schülern und Lehrern erklärt, kann man dann 150 verschiedene Spiele spielen. Wichtig ist ihm, dass Schüler sich dabei bewegen und nicht nur im Klassenraum herumsitzen.

Die Idee zu dem Spiel kam Marcel Straub, als er in der Karibik auf der Insel Dominica war. Eigentlich war er eingeladen worden, um den Menschen dort das Tischtennisspielen beizubringen. Schläger und Bälle hatte er dabei – als er angereist war, stellte sich aber heraus, dass gar keine Tischtennisplatten vor Ort waren. Da musste er improvisieren. Und es entstand „Street Racket“.

Marie Rademacher