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Spielplatz-Ausbau geht nur mit Haushalt voran

Qualitätsoffensive

Rund 30 städtische Kinder-Spielflächen sollen künftig aufgegeben werden. „Mehr Klasse als Masse“ ist das Motto, an dem sich die Qualitätsoffensive Spielflächen orientiert. 375.000 Euro sollen in diesem Jahr für Spielplätze, Kitas und Schulhöfe ausgegeben werden – wenn es am 25. Juni gelingt, den Haushalt zu verabschieden.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 15.06.2012
Spielplatz-Ausbau geht nur mit Haushalt voran

Im Moment sind die Spielmöglichkeiten am Abenteuerspielplatz In der Mark bescheiden. In diesem Bereich sollen künftig Kletterangebote für Kinder entstehen.

Spielplätze, die erhalten bleiben, sollen ihren kleinen Nutzern künftig mehr bieten als einen Sandkasten und ältliche Klettergerüste. Nach dem Start der Qualitätsoffensive in 2010 soll es nun erstmals sichtbare Ergebnisse der Untersuchung geben, in die auch Kinder aus allen 17 Grundschulen eingebunden waren. „Sie haben uns gesagt, auf welche Flächen sie am ehesten verzichten können und was sie sich wünschen“, sagt Gerd Kinski, Kinder- und Jugendbeauftragter der Stadt.Wenn es gelingt, den Haushalt zu verabschieden, soll der Löwenanteil von 195.000 Euro in die Umgestaltung des früheren Abenteuerspielplatzes In der Mark investiert werden. 140.000 Euro sind für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Stockumer Mittelstraße vorgesehen. Mit 20.000 Euro sollen der Platz Im Röhrken auf Vordermann gebracht werden. Den Rest möchte die Stadt in die Höfe der Baedekerschule (40.000 Euro) und der Bruchschule (5000 Euro) sowie ins Außengelände der Kindertagesstätte Vormholz investieren.

Damit wäre nur ein Anfang gemacht. Der Erlös aus dem Verkauf der nicht mehr benötigten Flächen soll in die neuen Plätze fließen. Gerd Kinski: „Nur ein kleiner Teil lässt sich sofort vermarkten. So kommt zwar Geld rein, aber um alles zu bezahlen, plant das Kinder- und Jugendparlament schon eine große Spendensammlung.“