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Spielwarenverband: Boom bei Plastikbausätzen

Dortmund. Ob Sportwagen, Nostalgietraktor oder Geisterschiff - klassische Bausätze für Plastikmodelle erleben derzeit einen regelrechten Boom. Während der Gesamtmarkt für Spielwaren stagniere, sei der Umsatz mit den kleinen Plastikteilen im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf mindestens 13 Millionen Euro kräftig gestiegen, berichtete der Handelsverband Spielwaren am Mittwoch in Dortmund zum bevorstehenden Start der weltgrößten Modellbaumesse Intermodellbau (19. bis 22. April).

Spielwarenverband: Boom bei Plastikbausätzen

Lutz Bellmann arbeitet an einem „Stearman PT-17 Kaydet“ Revell-Modell. Foto: Ina Fassbender

Besonders gefragt seien derzeit Bausätze, bei denen kein Klebstoff mehr benötigt werde. Die neuen Modelle könnten einfach zusammengesteckt und damit stabil verbunden werden. Die Branche habe nach Angaben des Verbands spürbar jüngere Modellbauer für das Hobby gewonnen - und das im Zeitalter der Computerspiele. Einfache Bausätze würden speziell für Nachwuchs-Bastler angeboten.

Der Mark für Modelleisenbahnen sei bei einem Gesamtumsatz von rund 150 Millionen Euro im vergangenen Jahr dagegen nicht gewachsen. Besonders gefragt gewesen seien kindgerechte Modelleisenbahnen, während die Branche bei den erwachsenen Eisenbahnfans noch Nachholbedarf sehe. Bei ferngesteuerten Modellen wie Renndrohnen, Fahr- oder Flugobjekten seien die Umsätze im Spielwarenhandel im vergangenen Jahr dagegen um fünf Prozent auf 83 Millionen Euro zurückgegangen. Rechne man alle Vertriebskanäle zusammen, sei mit ferngesteuerten Modellen jedoch ein Umsatz von schätzungsweise bis zu 100 Millionen Euro erzielt worden.

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