Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Sprachlosigkeit als Folge von Schlaganfall wenig bekannt

Bad Nenndorf. Etwa 30 bis 40 Prozent aller Schlaganfall-Patienten erleiden zumindest vorübergehend die Sprachstörung Aphasie. Manche verstummen vollständig, andere können nur noch Ja und Nein sagen. Diese Folge des Schlaganfalls sei wenig bekannt, sagte die Geschäftsführerin des Bundesverbandes für die Rehabilitation der Aphasiker, Dagmar Amslinger.

Sprachlosigkeit als Folge von Schlaganfall wenig bekannt

Rund 270.000 Menschen in Deutschland trifft jährlich einen Schlaganfall. Foto: Holger Hollemann

Rund 270.000 Menschen in Deutschland trifft jährlich einen Schlaganfall. Er ist der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter, wie die Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai mitteilte.

Ursache einer Aphasie ist eine Schädigung des Sprachzentrums im Gehirn. Sie kann auch durch ein Schädel-Hirn-Trauma bei einem Unfall oder einen Tumor ausgelöst werden. Mit Hilfe intensiver Sprachtherapie können nicht betroffene Hirnbereiche die Funktionen der gestörten Areale übernehmen.

Im Aphasiezentrum der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf bei Hannover lernen betroffene Patienten, die Wörter wiederzufinden. Nach der Entlassung aus der Reha-Klinik bereitet es Experten zufolge allerdings oft große Schwierigkeiten, die zeitaufwendige Therapie fortzusetzen. Die Genehmigung einer intensiven ambulanten Sprachtherapie und die Kostenübernahme durch die Krankenkassen müsse einfacher werden, betonte Amslinger.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wissenschaft

Raumschiff von Astronaut Gerst in Baikonur betankt

Baikonur. Zwei Wochen vor dem Flug des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation (ISS) haben russische Techniker auf dem Weltraumbahnhof Baikonur Gersts Raumschiff betankt.mehr...

Wissenschaft

Kongo bestätigt 28 Ebola-Fälle - inzwischen vier Tote

Goma. Der Kongo hat nun 28 Fälle des gefährlichen Ebola-Virus bestätigt. Bislang gebe es 51 Verdachtsfälle, bei 28 sei der Krankheitserreger nachgewiesen worden, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung des Gesundheitsministerium.mehr...

Wissenschaft

Die Donau friert nur noch in Ausnahmefällen zu

München/Bremerhaven. Die Donau friert seit rund 70 Jahren kaum noch zu. Grund dafür seien die steigenden Winter- und Wassertemperaturen in Mittel- und Osteuropa, erklärte Monica Ionita, Klimaforscherin am Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven.mehr...

Wissenschaft

Raumfrachter soll „kältesten Punkt des Alls“ zur ISS bringen

Washington. Bereits zum neunten Mal soll am Sonntag der private Raumfrachter „Cygnus“ zur ISS starten. An Bord ist wie immer Nachschub, aber diesmal auch ein ganz besonderes Experiment: Mit dem „CAL“-Labor soll der kälteste Punkt im ganzen Universum geschaffen werden.mehr...