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St.-Johannes-Hospital begleitet werdende Eltern

JoHo in Dortmund

Schwangerschaft und Geburt gehören zu den schönsten und aufregendsten Phasen des Lebens. Das St.-Johannes-Hospital (JoHo) in Dortmund begleitet werdende Eltern mit einem umfassenden Service – vom Geburtsvorbereitungskurs bis zur Nachsorge. Mehr als 1300 Kinder kommen hier Jahr für Jahr zur Welt.

17.11.2014
St.-Johannes-Hospital begleitet werdende Eltern

Das St.-Johannes-Hospital in Dortmund verhilft Eltern und Kindern zu einem guten Start ins gemeinsame Leben.

Meist kommt das Team der Geburtsstation schon Wochen vor der Entbindung mit den werdenden Eltern in Kontakt. Denn viele nehmen die Chance wahr, sich bei einer Kreißsaalführung einen ersten Überblick zu verschaffen – und später in der Hebammensprechstunde die Geburt zu planen.

Hier werden Vorerkrankungen und Allergien notiert – damit die Geburt so ungestört wie möglich verlaufen kann. Doch auch wenn sich das Baby unerwartet ankündigt und sich Frauen spontan für die Klinik entscheiden, schafft das JoHo eine persönliche Atmosphäre für die Entbindung. In den fünf Kreißsälen der modernisierten Entbindungsstation finden Schwangere alles, was sie für die Geburt benötigen: ein bequemes Kreißbett, das sich in verschiedene Positionen bringen lässt, aber auch Gebärhocker, Pezziball, Hängemate und eine Gebärwanne.

Werdende Mütter können jederzeit ihre mitgebrachte Lieblingsmusik abspielen lassen. Sollte doch ein Kaiserschnitt erforderlich sein, ist ein voll ausgestatteter OP-Saal in direkter Nähe. Und auch, wenn die Wehen auf sich warten lassen, bietet das JoHo viel Komfort: Das neu eingerichtete Wehenzimmer bietet einen Entspannungsbereich mit Badewanne und Wasserbett. „Hier finden Frauen eine Anlaufstelle, wenn sie sich auf der Station nicht mehr wohlfühlen – etwa weil sie nachts eine andere Patientin nicht stören möchten“, sagt Oberärztin Sabine Peters. Wann eine Frau in den Kreißsaal geht, entscheide sie selbst, betont die Leitende Hebamme der Entbindungsstation, Beate Grieger. „Manche wollen lange selbstständig sein, gehen nochmal eine Runde spazieren, bevor es losgeht. Und andere brauchen schon früh die Hebammenhilfe – da gibt es keine klaren Regeln.“

Ärzte und Hebammen arbeiten Hand in Hand, um Mutter und Kind in jeder Phase der Geburt bestmöglich zu versorgen – und stellen sich immer wieder neu auf die Bedürfnisse der jungen Familien ein. „Es liegt uns vor allem am Herzen, Frauen die Angst vor dem Schmerz zu nehmen“, sagt Beate Grieger. Über 30 Prozent der Geburten in Deutschland finden nicht auf natürlichem Weg, sondern per Kaiserschnitt statt. Abseits medizinischer Notwendigkeit gebe vor allem jene Angst vor Schmerzen in vielen Fällen den Anstoß zur Geburt per Operation. Zu unrecht, betont Beate Grieger. Denn der Schmerz lasse sich in den Griff bekommen – mit Akupunktur, homöopathischen Mitteln oder per Periduralanästhesie (PDA), einer Betäubung des Unterleibs. „Wir legen immer wieder neu fest, was am besten ist – schließlich wird der Schmerz nie so schlimm, dass man nicht miteinander sprechen kann.“

Auch nach der Entbindung bietet das Krankenhaus viel Komfort. Die Wochenbettstation lässt sich flexibel an die Bedürfnisse der Frauen und ihrer Familien anpassen. „Auf Wunsch können wir fast aus jedem Zimmer ein Familienzimmer machen“, sagt Beate Grieger.  

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