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Staatsanwalt: Vergewaltiger soll Zellenbrand gelegt haben

Köln. Der verurteilte Vergewaltiger einer jungen Camperin in der Siegaue bei Bonn soll den Brand in seiner Gefängniszelle vorsätzlich selbst verursacht haben. Davon geht die Staatsanwaltschaft mittlerweile aus, wie Sprecher Ulrich Bremer am Mittwoch sagte. Er verwies auf Beweismittel, machte dazu aber keine genaueren Angaben. Zuerst hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) darüber berichtet.

Der Häftling war bei dem Brand in der Kölner Justizvollzugsanstalt (JVA) Mitte Februar schwer verletzt worden. Ein weiterer Insasse und ein Mitarbeiter der JVA erlitten Rauchgasvergiftungen. Zunächst war nach Angaben der Staatsanwaltschaft unklar, ob er den Brand absichtlich oder fahrlässig verursacht habe. Er soll ein Feuerzeug benutzt haben. Ermittelt werde wegen Brandstiftung, sagte Bremer. Der Anwalt des Häftlings habe bislang noch keine Angaben gemacht, ob sich der Mann zu dem Fall äußern werde.

Der Häftling - ein abgelehnter Asylbewerber aus Ghana - war im Oktober vom Landgericht Bonn wegen besonders schwerer Vergewaltigung und räuberischer Erpressung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er im April ein Paar aus Freiburg überfallen hatte, das in der Siegaue zeltete. Der Täter schlitzte demnach nachts das Zelt auf, bedrohte die Studentin und ihren Freund mit einer Säge und vergewaltigte die damals 23-Jährige.

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