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Stadt sagt Fluten den Kampf an

Hochwasserrückhaltebecken für Kley

Ein Hochwasserschutz für Kley kommt. Ab Mitte nächsten Jahres wird ein Hochwasserrückhaltebecken westlich des Kleyer Wegs gebaut. Es ist zu erwarten, dass es während der Bauphase rund um den Indupark zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommt.

Kley

, 27.10.2016
Stadt sagt Fluten den Kampf an

Solche Bilder wird es hoffentlich ab Mitte 2018 nicht mehr geben. Denn dann soll das Rückhaltebecken am Kleyer Weg fertiggestellt und damit Überflutungen in dieser Größenordnung an der Borussiastraße nicht mehr möglich sein.

Vollgelaufene Keller und zum Teil bis zu einem Meter hoch überflutete Straßen: Mit diesen Problemen müssen sich die Anwohner und Autofahrer in Kley seit Jahren herumschlagen, wenn es mal wieder außergewöhnlich stark regnet. Zuletzt war das im Juli 2014 der Fall.

Wegen dieser immer wiederkehrenden, heftigen Überschwemmungen sehen sich die Stadt und die Emschergenossenschaft genötigt, zu reagieren. Ein probates Mittel: Hochwasserrückhaltebecken (HRB). Im Kley wird die Stadt voraussichtlich eins ab Mitte 2017 errichten. Bauzeit: rund ein Jahr. Die ersten Pläne dafür stellte am Dienstag Olaf Schmidt von der Stadtentwässerung den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Lütgendortmund vor.

14100 Kubikmeter Fassungsvermögen

Entstehen soll das Becken mit einem Fassungsvermögen von 14100 Kubikmetern auf einer Freifläche westlich des Kleyer Wegs unmittelbar neben der Firma Jordan GmbH. „Der Bau des Beckens und des dazugehörigen Drosselwerkes sowie der nötigen Kanalisation wird rund 4,5 Millionen Euro kosten“, sagte Schmidt. Die Kanalisation soll entgegen der Fließrichtung entstehen. Der erste Bauabschnitt wird daher vom so genannten Feldbachsammler unter der A 40 durch bis zum Becken gebaut. „Das geschieht mit einer unterirdischen Rohrvortriebsmethode“, erklärte Schmidt den Politikern in der Bezirksvertretung. Alle anderen Rohre, auch die bis zur Borussiastraße, würden aber in offener Bauweise verlegt.

Und genau das bringt auch Probleme mit sich: Denn während der gesamten Bauzeit wird es Sperrungen im genannten Bereich geben. So muss der Kleyer Weg für den ersten Bauabschnitt ab etwa Hausnummer 20 in beide Richtungen gesperrt werden. Eine Zufahrt von der Borussiastraße bis zur Brandschachtstraße wird möglich bleiben. „Damit die Anwohner des Sackgassenstückes des Kleyer Weges ihre Häuser erreichen können, wird die Sackgasse von der Borussiastraße aus geöffnet“, so Olaf Schmidt. Der Verkehr in Richtung Echeloh und Kleybredde wird über die Brandschachtstraße umgeleitet.

Komplexe Gegebenheiten

Beim zweiten Bauabschnitt für das Hochwasserrückhaltebecken, wenn also die Kanalisation von der Gabelung des Kleyer Weges in Richtung Borussiastraße verlegt wird, stehen die Planer vor größeren Herausforderungen. Wie dann die Verkehrsführung sein wird, steht aufgrund der komplexen Gegebenheiten daher derzeit auch noch nicht endgültig fest. 

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