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Stadt spricht mit Anwohnern des Steinbruchs in Schüren

Drohender Absturz

Die Kante des alten Steinbruchs in Schüren bröckelt. Ein falscher Schritt und es geht 20 Meter steil nach unten. Um die Anwohner zu schützen, will die Stadt auf den Grundstücken einen Zaun aufstellen - die Besitzer sind wenig begeistert. Wie es jetzt weitergeht, war Thema eines ersten Infogesprächs am Montag.

SCHÜREN

, 11.11.2014
Stadt spricht mit Anwohnern des Steinbruchs in Schüren

So sieht es an einem der Grundstücke am Rande des Steinbruchs in Schüren aus. Die Stadt möchte den Sicherheitsbereich bis zu Abbruchkante vergrößern und dafür eine bestimmte Fläche von den Anwohnern erwerben.

Die Anwohner der Straße Wasserbank wohnen am Abgrund. Ihre Grundstücke bröckeln ab, da der Rand des Steinbruches in Schüren langsam mürbe wird. Weil der ehemalige Steingewinnungsbetrieb im Besitz der Stadt ist, hat sie die Verkehrssicherungspflicht. Ein Zaun soll die Anwohner schützen, dann müssten diese aber auf mehrere Meter ihrer Gärten verzichten. Teile der gefährdeten Grundstücke will die Stadt aufkaufen. Bei einem Infogespräch zwischen Stadt und Anwohnern am vergangenen Montag (10. November) im Haus Heimsoth ging es um die Frage, was weiter geschehen soll.

Acht von elf Betroffenen folgten der Einladung der Stadt. Zwar wurde die Zaunfrage noch nicht gelöst - es ging erst einmal darum, das zugrunde liegende Gutachten zu der Abbruchkante vorzustellen. Ein weiteres Infogespräch ist aber in zwei Wochen geplant. Jetzt soll ein Gutachter den Wert der gefährdeten Grundstücke schätzen. Neben dem Zaun soll es an der Abbruchkante einen rund drei Meter breiten Streifen für Kontrollgänge durch Mitarbeiter der Stadt Dortmund geben.

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