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Stadt spürt positive Signale von Gagfah

Corestate-Übernahme

Die Corestate Capital will ihren Immobilienbestand an die Gagfah verkaufen. Das verunsichert Mieter wie Politiker. Vertreter der Stadt haben am Mittwoch bei der Sitzung der Bezirksvertretung Mengede wichtige Fragen beantwortet - und es gibt Hoffnung auf Besserung.

WESTERFILDE

, 07.11.2014
Stadt spürt positive Signale von Gagfah

Auch die Mieter vom Kiepeweg sind vom Eigentümerwechsel betroffen

Die Politiker ließen sich in der Sitzung der Bezirksvertretung Mengede durch Vertreter von verschiedenen Fachabteilungen der Stadt am Mittwoch (5. November) über den Stand der Dinge informieren. 

Beim anstehenden Verkauf soll es sich um einen sogenannten Share-Deal handeln, wodurch ein Vorkaufsrecht durch das städtische Immobilienunternehmen Dogewo21 umgangen werden kann. Allerdings habe es durch die Gagfah bei der jüngsten Mieterversammlung in Westerfilde schon Hinweise auf ein nachhaltiges Engagement gegeben, sagte Susanne Linnebach vom Planungsamt.

Anja Laubrock vom Wohnungsamt bestätigte, dass ein Vertreter der Gagfah am nächsten Bürgerdialog in Westerfilde teilnehmen werde. Außerdem wurde ein persönliches Gespräch zwischen Amtsleiter Thomas Böhm und einem Gagfah-Verantwortlichen für Ende November vereinbart.

Bei einem Rundgang durch die Siedlung habe sich für Monika Hohmann, Sprecherin des Mieterbeirats, am Dienstag (4. November) allerdings gezeigt, dass die Gagfah keine Ahnung vom Zustand des Bestandes in Westerfilde habe. "Die beiden Herren waren anschließend sichtlich geschockt von den dortigen Zuständen.“ Die beiden Vertreter hätten ihr jedoch zugesichert, die von der Corestate vereinbarten Kooperationen mit den Netter Falken und der Dortmunder Diakonie fortzuführen.

Das sind Share-deals: Der Käufer kauft nicht die Immobilie selbst, sondern Anteile an einer Objektgesellschaft (Share-Deal). Der Share-Deal bleibt nämlich von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn der Käufer weniger als 95 % der Anteile an der Objektgesellschaft übernimmt.

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