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Stadt will Stromtankstellen in Brackel errichten

Klimaschutz

Die Stadt will den Klimaschutz und die Elektromobilität in Dortmund vorantreiben. In der Bezirksvertretung wurde dazu das neue Konzept "metropol-E" vorgestellt, das die Bürger von Elektromobilen überzeugen soll.

BRACKEL

von Von Uwe Brodersen

, 15.06.2012
Stadt will Stromtankstellen in Brackel errichten

In Brackel sollen mehr Stationen eingerichtet werden, um Elektroautos und -fahrräder aufzuladen. Die Stadt will so den Klimaschutz vorantreiben.

Die Stadt hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben und will die Elektromobilität vorantreiben. Deshalb sollen auch in den Bezirken Stationen eingerichtet werden, um Elektroautos und -fahrräder aufzuladen. Michaela Bonan vom Lenkungskreis Elektromobilität stellte der Bezirksvertretung (BV) Brackel das Forschungsprojekt „metropol-E“ vor, durch das eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll.

 Dortmund verfügt bisher über 79 Ladepunkte, überwiegend im Innenstadtbereich, die Stadtteile sollen nun nachziehen. Insgesamt 30 Ladestationen seien in den Vororten geplant.  Die Elektromobilität stecke noch in den Kinderschuhen, räumte Michaela Bonan ein, doch ließen sich nur dann mehr Bürger überzeugen, ein Elektromobil zu benutzen, wenn Stromtankstellen an zentralen Standorten und in der Nähe von Haltestellen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs existierten. Denn idealerweise steigt ein E-Autofahrer oder -Biker in Bus oder Bahn um.  

 Probleme des Elektroautos sind seine hohen Anschaffungskosten im Vergleich zum herkömmlichen Wagen und die bisher geringe Reichweite, die ein häufiges Aufladen erfordert. Doch geht die Stadt mit gutem Beispiel voran und schafft zehn Elektroautos an. Im Juli oder August werden sie geliefert. Auch zehn Pedelecs, also Elektrofahrräder (die Abkürzung steht für Pedal Electric Cycle) kommen hinzu. Mit dieser kommunalen Flotte sollen sich die Verwaltungsmitarbeiter fortbewegen. Der notwendige Strom wird – ganz ökologisch – von einer lokalen Miniwindkraft- und einer Solaranlage geliefert. Wichtig sei es, so Bonan, die Gefährte intelligent aufzuladen. Ein Zwischenspeicher für die Energie werde an der Nortkirchenstraße gebaut.  

 Als Ladepunkte schlugen die Bezirksvertreter den Marktplatz Brackel, der ja auch in der Nähe der Verwaltungsstelle liegt, und den Parkplatz Heydbrekenstraße in Asseln vor. Eine Ladestation erhält auf jeden Fall der Flughafen. Das Genehmigungsverfahren laufe schon. so Bonan.

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