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Ältere gezielt informieren

Neues Onlineportal

STADTLOHN Ob Krammarkt oder Wirbelsäulengymnastik, Senioren-Nachmittag oder Koronarsport: Mit 60 Angeboten für Senioren geht ein Internetportal an den Start, das sich an ältere Stadtlohner wendet.

von Von Thorsten Ohm

, 11.08.2010
Ältere gezielt informieren

Nahmen gemeinsam das Internet-Portal »Vital in Deutschland« in Augenschein (v. l.): Angela Mach (Deutsche Post), Johannes Pohlmann, Bürgermeister Helmut Könning und Daniel Schwartz (Deutsche Post).

Am Mittwoch hat die Stadt Stadtlohn das Projekt vorgestellt. Mit am Tisch saßen Daniel Schwartz und Angela Mach von der Deutschen Post: Der „gelbe Riese“ hat das Vorhaben angestoßen. „Wir freuen uns, dass Stadtlohn als eine der Leuchtturmkommunen mitmacht“, sagte Schwartz. Er stellte die Einzelheiten vor: Die Post habe die Initiative ins Leben gerufen, um älteren Menschen einen neuen Service zu bieten. Der Kontakt nach Stadtlohn ist durch Johannes Pohlmann zustande gekommen. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen: Wenig Zeit bis zum Startschuss für das erste Angebot in der Region, das bei „Vital in Deutschland“ mitmacht.

„Bei vielen Senioren gibt es die Frage danach, was sie unternehmen können“, so Schwartz: „Ältere Menschen sind heute aktiver.“ Ihnen will „Vital in Deutschland“ einen Service liefern: Angebote auf einen Blick – gezielt für die eigene Stadt. Dass für Stadtlohn schon 60 Termine eingetragen sind, wertet Schwartz positiv: „Das ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl sehr viel.“ Noch befindet sich das Ganze in der Versuchsphase: 18 Städte und Gemeinden sind dabei, überwiegend in Nordrhein-Westfalen. „In der Datenbank haben wir schon 2200 Angebote“, berichtete Schwartze. Dafür sorgt ein Team in Hannover: Es sammelt Veranstaltungen, die in Frage kommen. Dabei hilft die Stadt: Sie knüpft den Draht zu Vereinen und Bildungsträgern vor Ort. So können die Inhalte auf den Weg ins Netz gebracht werden.

„Wir haben vor Ort die Strukturen, die sich anbieten, dort eingepflegt zu werden“, meinte Marion Busert. Sie hat sich bei der Stadt um die Umsetzung gekümmert. „Darüber hinaus wollen wir für Senioren eine noch stärkere Vernetzung bewirken“, blickte Pohlmann voraus. Und Bürgermeister Helmut Könning zeigte sich überzeugt: „Das bringt etwas. Wir sind froh, zu den ,Leuchttürmen’ zu gehören.“

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