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Als Ahnenforscher und Archivar Geschichte bewahrt

13.08.2008

Als Ahnenforscher und Archivar  Geschichte bewahrt

Stadtlohn Bernhard Fischer, Kapellenplatz 11, Stadtlohn, wird am heutigen Donnerstag 85 Jahre alt.

Zu seinem Jubelfest gratulieren ganz besonders Ehefrau Aloysia, sechs Kinder und Schwiegerkinder sowie zehn Enkelkinder.

Fischer hat sich vielfältig engagiert, so auch im ehemaligen Kirchenchor St. Otger, wofür er die Cäcilienmedaille von Bischof Reinhard Lettmann und durch seine Beteiligung der Chor selber die Palestrina-Medaille erhielt. Nach mehr als 50 Jahren Berufsleben bei der Firma Spahn trat er mit 65 Jahren in den Ruhestand. Doch Ruhe gönnte er sich nicht. Fischer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Jerusalemkreuz in Silber vom hl. Land ausgezeichnet. Durch seine Tätigkeit im Heimatverein, zu dessen Mitbegründern er zählt, ist er nicht nur in Stadtlohn sehr bekannt. Als Archivar und Ahnenforscher hat er manchem Stadtlohner seine Vorfahren näher gebracht.

Nach schwerer Krankheit vor sieben Jahren zog er sich Anfang des Jahres 2003 aus der aktiven Tätigkeit im Heimatverein zurück, ist jedoch noch jede Woche in der Heimatstube zu finden. Auch heute hält er im Seniorenheim an der Marienstraße in Stadtlohn und im Seniorenheim St. Pankratius in Gescher Diavorträge und bereitet damit vielen Senioren eine große Freude. Er unterstützte 35 Jahre lang seine Ehefrau bei der Tätigkeit als "Hüterin des Heiligtums am Hilgenberg". Auch genoss er alle vier Wochen die gemeinsamen Kegelabende vom Kegelclub "Bliew drup", dessen Kassierer er seit der Gründung des Vereins war. Aus Altersgründen ist dieser Club aufgelöst worden, aber die Mitglieder feiern bis heute ihre Festtage gemeinsam.

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