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Besinnliche Klänge stimmen ein aufs Weihnachtsfest

23.12.2007

Stadtlohn Das Klavier ist in Position, die Notenständer vorbereitet und die Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bis auf den letzten Platz gefüllt: Das Weihnachtskonzert der Musikschule kann beginnen.

Mit "Jubilent omnes" erklingt das Vorspiel, gespielt wird das Stück von Lea-Maria Bergerbusch an der Violine, Friederike Funk am Klavier, ihrem Bruder Manuel Funk an der Blockflöte und Lehrerin Hanne Feldhaus-Tenhumberg an der Gambe, ein Instrument, das nur auf den ersten Blick einem Cello gleicht. Unterstützt wurden sie von Sophia Schmieder als Sopranistin.

Eine musikalische Zeitreise vom Frühbarock bis zur Pop- und Jazzmusik hatte Musikschulleiter Rolf Wähning vor dem Konzert versprochen, aber im Weihnachtskonzert sollte auch nicht die Weihnachtsmusik fehlen. Ein Klassiker: "Jingle Bells", das von einem jungen Gitarrenquartett vorgetragen wurde. Bernd Fischer, Lea Seggewiß, Michael Varlamov und Janne Wassing sorgten für vorweihnachtliche Gefühle. Zum musikalischen Spektrum der Musikschule gehören auch die Saxophone, die mit einem Nonett (neun Musiker) vertreten sind. Sie zeigen in Variationen, dass man "Morgen kommt der Weihnachtsmann" auch so interpretieren kann, dass es nicht wie ein Weihnachtslied klingt.

Marina Gottschlich, Lisa Buderus, Mareike Mels, Monika Terwitte und Daniela Baier singen zur Klavierbegleitung ihrer Lehrerin Kyoko Kano das "Herbstlied" von Felix Mendelsson-Bartholdi, "Abendsegen aus der Oper" aus "Hänsel und Gretel" und "Heiligste Nacht".

Insgesamt sind die besinnlichen Lieder deutlich in der Mehrheit. Daran haben auch Jochen Nießer (Keyboard) und Iris Ellerkamp (Querflöte) ihren Anteil: Sie präsentieren die Hymne "Tears in Heaven" von Eric Clapton.

Zum Abschluss gibt es einen regelrechten Ansturm auf die Bühne von Schülern, Lehrern und Instrumenten. Die "Humus Big Band" unter der Leitung von Winfried Waschk ist dabei und spielt aus ihrem Repertoire. Und wie es sich beim Jazz gehört, wird auch improvisiert. Als krönenden Abschluss gibt es zwei Zugaben, bevor das Konzert mit großem Applaus für die Big Band und alle weitere Beteiligten ausklingt. as

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