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EU-Fördermittel für „Europatreffen“ beim Stadtlohner Herbst

Europa

Es ist vermutlich das erste Mal, dass die Stadt Stadtlohn eine Förderzusage auf Englisch bekommt. Das hat einen bestimmten Grund: Das Schriftstück kommt aus Brüssel, und es geht um Europa.

Stadtlohn

, 27.07.2018
EU-Fördermittel für „Europatreffen“ beim Stadtlohner Herbst

Halten die europäische Flagge hoch: Hermann Kösters und Günther Wewers (v.l.) mit den Urkunden der drei Städtepartnerschaften/-Freundschaften vor ihnen. © Christiane Hildebrand-Stubbe

Europe for citizens“, Europa für Bürger, ist ein Programm der Europäischen Union überschrieben, das bei den Bürgern in Europa mehr Verständnis für die EU wecken möchte. Das gleiche Ziel verfolgt auch die Stadtlohner Stadtspitze und hat für entsprechende Aktionen vor Ort Mittel aus dem Topf des Programms beantragt. Mit Erfolg. „Der Förderbescheid über 12.000 Euro ist jetzt eingegangen“, erklärte Erster Beigeordneter Günter Wewers beim Pressegespräch am Freitag. Das Geld soll vor Ort gut angelegt werden – in ein viertägiges „Europatreffen“ (13. bis 16. September), eingebettet in den „Stadtlohner Herbst“.

Workshops und mehr

„Dabei geht es um die persönliche Begegnung, aber auch um inhaltliche Themenschwerpunkte“, betonte Hermann Kösters, Fachbereich Zentrale Steuerung. Positiv habe sich in Brüssel bei Entscheidung über die Förderung wohl ausgewirkt, dass Stadtlohn über zwei Städtepartnerschaften und eine -Freundschaft Verfügt: San Vito al Tagliamento, Italien, Weerselo (Dinkelland), Niederlande, Altlandsberg, Brandenburg. An diese ist die Einladung zur Begegnung unter der europäischen Flagge bereits raus, und schon zahlreiche Zusagen liegen im Rathaus vor. Rund 30 Teilnehmer werden pro befreundeter Stadt erwartet.

Neue Impulse

Sie werden dann nicht nur die zahlreichen Angebote des „Herbstes“ nutzen, sondern auch an einem eigenen „europäischen Programm“ teilnehmen können. Dazu gehört ein intensiver Austausch in verschiedenen Workshops zu aktuellen europäischen Fragestellungen ebenso wie eine Podiumsdiskussion, Vorträge, aber auch Stadtrundgänge, und natürlich ganz viele persönliche Gespräche.

Wewers und Kösters hoffen dadurch auch auf neue Impulse für die Städtefreundschaften. Zwar gibt es zu allen dreien fast alle zwei Jahre offizielle Begegnungen und darüber hinaus auch unregelmäßige über ganz viele verschiedene Kanäle, dennoch habe ein Wandel stattgefunden. Wewers: „Auch angesichts von sozialen Netzwerken, über die die Jugend kommuniziert, ist doch die Frage, ob solche Partnerschaften überhaupt noch zeitgemäß sind.“ Insofern setzt man darauf, dass das Europatreffen auch als eine Art „Belebung“ für die Städtepartnerschaft wirkt und neue Bande geknüpft werden können.

Ein „Logenplatz“

Außerdem findet an dem besonderen Herbstwochenende auch die Preisverleihung für den „Logenplatz Europa“ statt. Der in zwei Kategorien ausgelobte Preis (Gruppen- und Nachwuchspreis) zeichnet Organisationen aus, die bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz verstärkt den europäischen Gedanken im Kopf haben. Die Preisverleihung ist am 15. September auf dem Marktplatz geplant.

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