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Einmal ein Lokführer sein

Aktion Kind

STADTLOHN Die "Aktion Kind" aus Stadtlohn macht weiter - und erfüllt solchen Kindern Herzenswünsche, denen es durch Krankheit oder andere Umstände nicht vergönnt ist, so unbeschwert aufwachsen zu können wie ihre Altersgenossen.

23.08.2010
Einmal ein Lokführer sein

<p>Joren und seine Familie durften sich über eine liebevolle Betreuung durch das Team der Nordwest-Bahn freuen.</p>

Joren ist ein lebhaftes Kind, dem man nicht anmerkt, was er mit seinen knapp fünf Jahren schon über sich ergehen lassen musste. Drei schwere Herzoperationen waren bis heute nötig um ihm das fast normale Leben, das er jetzt mit seinen Eltern und vier älteren Geschwistern führen kann, zu ermöglichen. Grund genug für den Verein Aktion Kind aus Stadtlohn, Joren seinen Herzenswunsch zu erfüllen. "Mit einem Zug möchte ich mal fahren" sagte Joren beim ersten Kontaktbesuch dem betreuenden Team Ute Tenbrink und Lisa Veeh. "Alles was Räder hat faszinierte ihn schon immer. Auto und Trecker fahren ist auf unserem Hof ja jederzeit möglich", sagt Jorens Mutter. Schönes Ziel "Aber alles für eine Zugfahrt zu organisieren, die ja dann auch ein schönes Ziel haben sollte, dafür fehlte in den letzten Jahren, wegen der vielen Krankenhaus- und Arzttermine einfach die Zeit und manchmal auch die Kraft." Das wurde nur zu gerne vom Aktion Kind-Team übernommen. Mit seinen Eltern und dem sechsjährigen Bruder ging es mit dem Zug von Borken nach Essen. Für Joren ein unvergessliches Erlebnis, denn er durfte nicht nur erster Klasse fahren; die Betreiber der Strecke, Nord-West-Bahn, hatten auf Anfrage des Vereins auch noch eine Mitfahrgenehmigung für die Zugführerkabine ausgestellt. Sowohl der Zugführer als auch die Zugbegleiterin kümmerten sich rührend um den kleinen Zug-Fan und gaben geduldig Antwort auf alle Fragen.Auf dem Zugführersitz Am Zielort angekommen durfte Joren dann sogar noch auf dem Zugführersitz Probe sitzen. In Essen wurde der Tag mit einem Besuch des Phänomania Mit-Mach-Museums fortgesetzt, bevor das Team von Aktion Kind noch einen weiteren Höhepunkt für Joren organisiert hatte. Dank der Unterstützung durch die Stadtlohner Freiwilligen Feuerwehr konnte er die Heimfahrt im Feuerwehrauto antreten, das ihn und seine Familie am Abend müde aber glücklich wieder nach Hause brachte.

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