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Einzigartiger Sinnesgarten verbindet Alt und Jung

Gelungene Einweihung

Nun ist es geschafft - rechtzeitig zum „Tag der Offenen Gärten“ hat Michael Saffé, Geschäftsführer des Krankenhauses Maria-Hilf am Sonntag die Feier zur Einweihung des neugestalteten Gartens am Stadtlohner Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Josef eröffnet.

STADTLOHN

von Von Susanne Dirking

, 04.06.2012
Einzigartiger Sinnesgarten verbindet Alt und Jung

Der Sinnesgarten fand viele interessierte Besucher.

Im Kaminzimmer - draußen regnete es - hatten sich die Mitarbeiter und Bewohner des Hauses mit ihren Gästen eingefunden, als der Familienchor St. Otger mit fröhlichen Liedern, begleitet von Akkordeonklängen das Festprogramm einleitete. „Lassen sie sich inspirieren, bringen sie Leben in diesen schönen Garten und genießen sie hier die Vielfalt und Fülle unserer heimischen Natur“, so Saffé in seinen Grußworten. Für die Stiftung Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen, die dieses Projekt nach dem Motto „Wir helfen leben“ finanziell unterstützte, gratulierte Bernhard Tenhumberg (MdL) zur sinnvollen Umgestaltung des Gartens als Ergänzung und Verschönerung dieser Einrichtung.

Als ein gelungenes Werk bezeichnete Stadtlohns stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Böing das Projekt, wünschte Erfolg und viele gute Stunden voller Freude in dem neu gestalteten Außenbereich.  „Sie haben hier etwas Besonderes geschaffen“, lobte Kuratoriumsvorsitzender Berthold te Vrügt - einen Sinnesgarten der sensibilisieren will und Alt und Jung, haupt- und ehrenamtliche Helfer, zusammenführt. Heimleiter Ludwig Wübbelt dankte der Gartengruppe um Heinz Obens, die eine Vielfalt von Kräuter- und Gemüsesorten aussäte und pflanzte, die von den Hausbewohnern später geerntet werden können. Sein Dank galt auch dem Team der Vogelfreunde um Gerd Olbers, die sich um die Nymphen- und Wellensittiche und die schönen Kanarienvögel in der viel beachteten Voliere kümmern, ebenso der Mitarbeiterin, die die handzahmen Kaninchen versorgt. Ob im Café, am Würstchenstand, im Tante-Emma-Laden, bei der Aromapflege, dem Vorstellen der Kinästhetik, beim Gedächtnis trainieren oder beim Vertellekes spielen - das Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Josef mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern hatte an diesem bedeutungsvollen Tag zur Freude der Bewohner ein total volles Haus.

Große Bewunderung fand der vom Metallbildhauer Norbert Then künstlerisch gestaltete Brunnen in der Mitte des Gartens, in dem das Wasser kreisförmig fließt und der mit unvergleichlich formschönen Figuren Lebensstationen symbolisiert, beginnend mit der Freiheit, der Zielstrebigkeit, dem Vertrauen, die Balance haltend, mit Vergänglichkeit endend. Eine Verbindung von Natur und Kunst schaffen blauer Lavendel und grüne Kräuter, die das einzigartige Kunstwerk umrahmen.

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