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Familie kann weiter hoffen

28.08.2008

Stadtlohn Im Prozess um das Schicksal eines 57-jährigen Familienvaters aus Stadtlohn kann die Familie weiter hoffen. Wie berichtet hatte der Anwalt der Angehörigen vor dem Verwaltungsgericht Münster die Auszahlung von Blindengeld eingefordert. Begründung: Der seit seinem Zusammenbruch im Juni 2007 im Wachkoma liegende Stadtlohner könne zwar vielleicht noch sehen, mit Sicherheit aber nichts mehr logisch erkennen.

Die Richter wollen dieser Frage nun nachgehen. Wie gestern bekannt wurde, soll ein weiteres Gutachten eingeholt werden. Ein Experte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hatte im Prozess vor rund zwei Wochen zwar behauptet, dass die Sehnerven des 57-Jährigen noch in Ordnung seien und die Impulse auch ins Hirn weitertransportiert würden. Ob dort aber auch wirklich Bilder ankommen, soll nun durch einen weiteren Sachverständigen geklärt werden.

Die eigentlich noch für den August vorgesehene Entscheidung, ob dem Patienten aus Stadtlohn nun Blindengeld zusteht oder nicht, wird damit voraussichtlich erst in einigen Monaten fallen. jh

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