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Gäste aus ganz Deutschland

Stadtlohner Vogelfreunde durften Verbands-Weiterbildungstag ausrichten

04.06.2007

Denn zur Fortbildungsveranstaltung des «Deutschen Kanarien- und Vogelzüchter-Bundes» (DKB) am Sonntag in der Gaststätte «Breul» waren nicht nur Delegierte, sondern alle Vogelfreunde eingeladen. Begrüßt werden konnten Gäste aus ganz Deutschland sowie aus dem grenznahen Bereich der Niederlande. Drei Vorträge standen auf der Tagesordnung, den Anfang machten Elise und Paul Pütz. Das Rentnerehepaar aus Neuss referierte ausführlich und detailliert eine Stunde lang über «Mischlinge». Nicht nur Fotos, auch Zeichnungen hatten den Weg in die Präsentation gefunden. So war unter anderem die Abbildung des ersten Vogel-Mischlings aus dem Jahr 1610 zu sehen. Wäre der Vortrag eine Fernsehsendung, er wäre eine Mischung aus einer Informations- und Ratgebersendung. Hier Tipps für die Beschaffenheit der Voliere, dort Vorstellung zahlreicher Arten. Die «Predigerin in der Wüste» (Elise Pütz über Elise Pütz) ermahnte Züchter, die genaue Bezeichnung des Mischlings solle angegeben werden. Aber auch Preisrichter-Kritik fand sich im Vortrag. Diese ließen sich häufig leicht täuschen. An Preisrichter Michael Storck aus Rheda-Wiedenbrück prallte dies aber ab. «Es ist wie beim Fußball. So wie der Schiedsrichter bei einer Entscheidung immer die Hälfte des Stadions gegen sich hat, habe ich auf einer Schau auch nur einen Freund: den Gewinner», relativiert er die Kritik. «Irgendwo sind die Entscheidungen Auslegungssache», so Storck. Hörenswert waren auch die Vorträge von Karl-Heinz Massoth über Viehfutterpflanzen sowie Klaus Weber über Aktuelles zur Vogelzucht und der Frage: «Wie geht es weiter mit Vogelzucht und Vogelschauen?». Im Anschluss an die Fortbildungsveranstaltung sprach der DKB-Präsident Klaus Weber den Stadtlohner Vogelfreunden Dank und Anerkennung für die Planung und Organisation aus und bedankte sich für drei schöne Tage in der Töpferstadt Stadtohn, die er, nach eigener Aussage, wiederum als sehr gastfreundlich kennenlernen durfte. as

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