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Große Harmonie und Klangfülle

Westfälische Kammersolisten

Die Westfälischen Kammersolisten – ein stimmlich exquisites Gesangsensemble – gestalteten unter der Leitung und professionellen Mitwirkung ihres Chorleiters Kantor Markus Lehnert an Flügel und Orgel sowie der großartigen Violinvirtuosin Anke Kienast ein beeindruckendes Konzert in der St.-Joseph-Kirche in Stadtlohn.

STADTLOHN

, 24.11.2014
Große Harmonie und Klangfülle

Das Gesangsensemble unter Leitung von Kantor und Chorleiter Markus Lehnert (r.) beeindruckten beim Konzert in der St.-Joseph-Kirche.

„Chormusik vom Feinsten, eine Stunde voll von Gott“ versprach Pfarrer Stefan Jürgens den zahlreich erschienen Freunden geistlicher Musik in seiner Begrüßung am späten Sonntagnachmittag.

Die Schönheit Bach’scher Tonsprache ließen der Kantor am Flügel und die Violinistin mit dem Largo, Adagio und Allegro der Sonate c-Moll (BWV 1017) des berühmten Komponisten erklingen. In tief berührender Ausdrucksstärke und stimmlicher Perfektion brillierte das Gesangsensemble mit „If ye love me“, der „Cantate Domino“ und dem „O come, ye servants of the Lord“, der Chormusik englischer und italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts. In großer Harmonie und Klangfülle brachten die Sängerinnen und Sänger die vom jüdischen Komponisten Louis Lewandowski vertonten Psalmen vom Vertrauen auf die Güte und Barmherzigkeit Gottes zum Ausdruck, vom Chorleiter am Flügel wundervoll begleitet, beginnend mit „Der Herr ist mein Hirte“ und endend mit „Ich erhebe meine Augen zu den Bergen“. „

Andachtsvolle Stille im Kirchenraum, als von der Orgelempore das Arioso und Rondo patetico op. 40 des Komponisten Gustav Jensen erklang, bei dem sich die zarte Klangfarbe der Violine aufs Schönste mit den untermalenden Orgeltönen verband. Und anschließend spielten die beiden Instrumentalisten das „Abendlied“ von Josef Gabriel Rheinberger. A capella sangen die Westfälischen Kammersolisten danach in französischer Sprache das „Notre Père“, eine Vertonung des Vater-Unser-Gebets aus dem 20. Jahrhundert von Duruflé. Ein zeitgenössisches Werk aus der englischen Chorliteratur und vom Ensemble in voller Klangpracht gesungen war „The Peace of God“ von John Rutter. Die Kirchenbesucher feierten alle Mitwirkenden mit stehenden Ovationen für ein geistliches Konzert, das einen tiefen Eindruck hinterließ und mit einer klangvollen Zugabe endete.

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