Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Grünes Licht für Schnellrestaurant

Bausschuss

STADTLOHN An der Eschstraße in Stadtlohn soll ein neues Schnellrestaurant entstehen. Dem hat der Bauausschuss grundsätzlich zugestimmt – und damit zugleich auch die Luft aus einem Interessenskonflikt heraus gelassen, der zu einer Normenkontrollklage geführt hatte.

von Von Thorsten Ohm

, 12.08.2010
Grünes Licht für Schnellrestaurant

Das Rathaus in Stadtlohn

Dabei ging es um die Öffnung der Gustav-Adolf-Straße zur Eschstraße hin. Diese Absicht der Stadt war auf starken Widerstand betroffener Anlieger gestoßen. Sie können sich jetzt freuen: Mit der Weichenstellung für das Neubauvorhaben in unmittelbarer Nähe ist das nämlich vom Tisch. Der Grund liegt im verkehrlichen Gesamtzusammenhang: Für das Grundstück, auf dem das Schnellrestaurant errichtet werden soll, ist eine Erschließung von der Eschstraße aus vorgesehen. Dafür hatte aber der Landesbetrieb Straßen – er ist als Baulastträger der Landstraße 572 (Eschstraße) involviert –, Bedingungen aufgestellt: Zum einen sollte die Einfahrt weit weg genug vom Lichtgitter-Kreisel liegen, zum anderen dürfe die Gustav-Adolf-Straße nicht geöffnet sein. Deshalb lautete auch der Vorschlag der Verwaltung, die betreffende Änderung des Bebauungsplanes wieder rückgängig zu machen.

Mit der Möglichkeit einer Erschließung des Grundstücks von der Landstraße aus war zugleich für den Investor eine wichtige Voraussetzung erfüllt, um sein Projekt an dieser Stelle weiter voran zu bringen. Jetzt sollen die Einzelheiten in einem Vorhaben- und Erschließungsplan geregelt werden. Dieser Vorgehensweise stimmten die Mitglieder im Bauausschuss einstimmig zu. So erklärte beispielsweise Heinrich Wansing (CDU): Eine gewerbliche Nutzung ist an der Stelle wünschenswert. Solche Anlagen gehören in solche Bereiche.“ Die weiteren Details sollten im Laufe des Verfahrens geklärt werden.

Dazu gehören auch finanzielle Fragen, die in der Ausschusssitzung für Gesprächsstoff sorgten. Unisono lehnten Jochen Wullers (FDP), Franz-Josef Demes (SPD) und Heinrich Brömmelhues (UWG) ein Ansinnen des Planers ab, die Erschließungskosten zunächst bei der Stadt zu belassen und sie anschließend auf die Anlieger umzulegen oder alternativ eine direkte Beteiligung der Stadt bei einer Anbindung des Bauvorhabens über das Privatgrundstück einzuplanen.

Lesen Sie jetzt