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„Ich bin hier näher am Patienten“

Neuer Chefarzt

Das Maria-Hilf Krankenhaus hat seit Anfang Oktober einen neuen Chefarzt. Der in Steinfurt geborene Wirbelsäulenchirurg Dr. Stefan Lakemeier tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Lübbers an.

STADTLOHN

, 13.10.2016
„Ich bin hier näher am Patienten“

Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Saffé (r.) begrüßt den neuen Wirbelsäulen-Chefarzt Dr. Stefan Lakemeier am Maria-Hilf-Krankenhaus.

Aufgewachsen ist Dr. Stefan Lakemeier in Neuenkirchen bei Rheine. Nach seinem Medizinstudium in Münster verschlug es den heute 40-Jährigen in den Schwarzwald, nach Marburg und schließlich nach Göttingen. Um wieder näher bei seiner Familie zu sein, nahm Lakemeier Anfang Oktober die Stelle des Chefarztes im Maria-Hilf-Krankenhaus an. "So eine Stelle wird einem nicht oft angeboten. Da fiel die Entscheidung nicht schwer, nach Stadtlohn zu kommen", sagt der Wirbelsäulenchirurg. Noch pendelt er zwischen Göttingen und Stadtlohn. Im nächsten Jahr möchte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern (eins und drei Jahre) umziehen.

Doch nicht nur aus familiären Gründen zog es Lakemeier ins Maria-Hilf. Die hervorragende technische Ausstattung und die fächerübegreifende Zusammenarbeit im Krankenhaus seien laut Lakemeier ein ausschlaggebendes Argument gewesen. "Ich bin hier näher am Patienten. Vom ersten Handschlag bis zum Ende der Behandlung", sagt Lakemeier. "Aber ich bin auch gleichzeitig ein verlässlicher Ansprechpartner für Haus- und Fachärzte in der Region."

Interesse an minimal-invasiver Technik

Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen dabei auf konservativer und operativer Behandlung sämtlicher Wirbelsäulenerkrankungen. Besonderes Interesse hat er an minimal-invasiven Techniken, also Operationen mit möglichst kleinem Eingriff, bei denen Patienten sich schnell wieder erholen. In den nächsten Jahren möchte er die Chirurgie weiter ausbauen, spezialisieren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen im Krankenhaus stärken.

Eingelebt habe sich Dr. Stefan Lakemeier schon etwas in den ersten Tagen im Maria-Hilf, sagt er. "Die Arbeitskollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit."

Verschiedene Therapien

Die Nachfrage für die Behandlung von Rückenschmerzpatienten ist laut Maria-Hilf-Geschäftsführer Michael Saffé hoch. Unfälle oder Brüche, und somit operative Eingriffe, gingen zwar zurück, dafür habe die alternde Bevölkerung immer mehr Probleme mit dem Rücken. Mit verschiedenen Therapien könne man diese im Haus behandeln. "Erst wenn alles andere ausgeschöpft ist, wird operiert", sagt Stefan Lakemeier.

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