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Kreisel gewinnt Konturen

Vredener Straße/Weerseloer Straße

STADTLOHN Der Endspurt ist eingeläutet - schon in wenigen Wochen sollen die Umwege der Vergangenheit angehören, die die Stadtlohner in diesen Wochen nehmen mussten: Die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr auf der Kreisstraße 24 stehen kurz vor dem Abschluss.

von Von Thorsten Ohm

, 24.08.2010
Kreisel gewinnt Konturen

Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten am neuen Kreisel Weerseloer Straße/Vredener Straße (im Bild).

Der typische Geruch nach heißem Straßenbelag liegt in der Luft: Während vorn eine große Maschine eine feine Schicht der schwarzen, dampfenden Masse gleichmäßig auf den Untergrund aufträgt, frisst sich eine andere gut hundert Meter weiter durch die alte Asphaltdecke der Vredener Straße. "Ende September gibt es freie Fahrt", zeigte sich Paul Schmeink vom Kreis Borken überzeugt. In dieser Woche hat die Asphaltierung begonnen. "Wir liegen im vorgesehenen Zeitplan", so Schmeink. Das eigens eingerichtete System von Umleitungen habe gut funktioniert. Das habe sicherlich auch an dem Umstand gelegen, dass während der heißen Bauphase Sommerferien waren - und damit die Verkehrsbelastung ohnehin schon um einiges geringer ausfiel als zu normalen Zeiten. Keine negativen Rückmeldungen Beim Kreis habe es zudem keine negativen Rückmeldungen aus Stadtlohn gegeben, die auf eine zu starke Beanspruchung jener Straßen hingedeutet hätte, die als Umleitung ausgeschildert waren. "Und die LKW haben die Baustelle ohnehin großräumig umfahren", so Schmeink. Mit der Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs dürfte Rekordverdächtiges entstanden sein: Auf der viel befahrenen Kreisstraße finden sich dann in kürzestem Abstand insgesamt fünf Kreisel - nur in Borken gibt es auf so engem Raum ähnlich viele. Entschärfung der Situation Doch auch eine solche Ballung mache Sinn, unterstrich Paul Schmeink: "Kreisel bringen eine Entschärfung von Knotenpunkten mit sich." Und die sei gerade an der Einmündung der Vredener Straße in die Weerseloer Straße vonnöten gewesen: Trotz unterschiedlicher Bemühungen sei es immer wieder zu gefährlichen Situationen vor allem für die Radfahrer gekommen - ein Zustand, der mit der Fertigstellung der neuen Anlage der Vergangenheit angehören soll.Planungen werden konkreter Ein Blick erlaubt ist auch auf das andere Ende der Kreisstraße 24 in Stadtlohn - am Kreisel Breul: Die Planungen für die Fortsetzung als "Ostumgehung" werden immer konkreter. Derzeit werde an der Detail-Trasse gearbeitet, der Entwurf im Spätherbst vorgestellt. Nächstes Jahr könnte mit der Änderung des Flächennutzungsplans ein wichtiger Schritt folgen. Bis sich aber auch dort ein schwarzes Band aus Bitumen erstreckt, dürften noch einige Jahre vergehen.

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