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Neubaupläne am Hook

Abriss

Neubaupläne für den Hook: Zwei alte Häuser sollen verschwinden, zwei neue dem Platz ein verjüngtes, attraktiveres Gesicht geben. Die Pläne dazu kamen jetzt in den Bauausschuss.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 06.06.2012
Neubaupläne am Hook

Der Hook in der Stadtlohner Innenstadt soll sein Gesicht verändern: Das Gebäude am Kopf des Platzes und das links flankierende sollen durch zwei Neubauten ersetzt werden.

Und dessen Mitglieder zeigten sich durchaus angetan von dem, was ihnen da vorgestellt wurde: Einhellig stimmten sie den Neubauplänen zu. Gleichzeitig wurde beschlossen, dazu einen Vorhaben- und Erschließungsplan aufzustellen. „Der Trend geht zum Wohnen in der Innenstadt“, hatte Norbert Winkelhues von der Sparkasse Westmünsterland die Intention des Vorhabens begründet. Der Sparkasse gehören die Immobilien, für die jetzt ein Investor die Neubauten errichten soll. Die beiden Gebäude sollen sich harmonisch einfügen: „Die Architektur ist stimmig.“

Architekt Martin Schütte stellte die Planungen näher vor. Beabsichtigt sei, zwei Gebäude mit insgesamt zehn Wohneinheiten von 60 bis 90 Quadratmeter für barrierefreies Wohnen zu errichten. Damit verdeutlichte sich die Zielgruppe: Die Objekte sollen insbesondere die Altersgruppe „55 plus“ ansprechen. Weiterhin ist vorgesehen, im Gebäude Eschstraße 20 auch eine gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss unterzubringen. Der zweite Bau soll als reines Wohnhaus errichtet werden. Verhandlungen mit Interessenten für die gewerbliche Nutzung würden bereits laufen. Verbunden mit dem Neubau am Hook sei auch eine breitere Zufahrt von Norden her auf den Platz. Eine besondere Rolle spielt die Frage der PKW-Stellplätze. Um auf die erforderliche Anzahl zu kommen, will die Sparkasse ihre Immobilie an der Ecke Neustraße/Grabenstraße abreißen. Ein Teil der Fläche soll dem daneben liegenden Parkplatz zugeschlagen werden. Der Rest könnte dazu dienen, die Einmündung der Neustraße zu verbreitern.

Unterm Strich positiv aufgenommen wurde im Bauausschuss die Planung als solche. Die architektonischen Entwürfe kamen gut an: Klinkerfassaden, zweieinhalbgeschossige Bauweise – dass sie sich in die Umgebung gut einfügen werden, daran äußerte niemand einen Zweifel. Fragen gab es allerdings noch zum Thema Stellplätze. Die Einzelheiten dazu sollen im weiteren Verfahren abgeklärt werden. Auch der vorgesehene Ablauf der Arbeiten interessierte die Politiker – nicht zuletzt, weil gerade die Abrissarbeiten mit Beeinträchtigungen für die umliegenden Anwohner verbunden seien. Dazu erklärte Winkelhues, dass mit dem Gebäude an der Eschstraße begonnen werden soll. Hook und Neustraße schlössen sich an: „Aber nahezu zeitgleich. Wir sind uns der Situation bewusst.“

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